Wie Zentriere ich den Bohrer

Eure Fragen, Hilfestellung zur Kaufentscheidung, Tipps & Tricks zu Drechselmaschinen.

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Wurzl
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Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Wurzl » 04.05.2021 - 10:29:22

So ne Drechselbank ist ja eigentlich eine geniale Erfindung und das erste mal als ich gesehen habe dass sich beim Bohren auch das Werkstück drehen kann und der Bohrer stillsteht war ich fasziniert. ABER: An meiner Drechselbank kann ich nicht "zentisch" bohren.
Wie könnte ich das beheben?
Unrund1.jpg
unrund2.jpg
Ist ein 3mm Bohrer

So sieht der Reitstock aus. Wie könnte man den Zentrieren?
Reitstock.jpg
Liebe Grüße
Wurzl

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GentleTurn
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von GentleTurn » 04.05.2021 - 10:39:46

Moin,

die Fotos sind schon mal hilfreich.
Gleichwohl wäre es für zielführende Antworten sinnvoll, wenn Du uns das Maschinenfabrikat sowie den Typ mitteilen würdest.
Vielleicht auch detailiertere Fotos vom Reistock, dessen Lagerung, Einstellung, Klemmung und Unterseite etc.
Hat der Reitstock im gelösten Zustand Spiel um die Hochachse? Oder anderes - kann man den dann in der Bankbettführung nach links <> rechts bewegen und somit die Ausrichtung der Spitze verändern?
Liebe Grüße, Martin.

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MaFu
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von MaFu » 04.05.2021 - 10:45:53

Da stellt sich zuerst die Frage: liegt es am Reitstock, am Bohrfutter, oder ist ev. der Bohrer leicht krumm.
Schon mal einen anderen Bohrer probiert?
Wie ist es denn wenn Du anstelle des Bohrfutters die mitlaufende Körnerspitze einsetzt, fluchtet es da auch nicht?
Gruß
Manfred

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drmariod
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von drmariod » 04.05.2021 - 10:47:48

Die Details dann auch noch mal für den Spindelstock... diesen kann man eventuell auch ausrichten, was bei drehbarem Spindelstock üblich ist. Hier wird oft ein Doppelkonus mit 2 MK2 benutzt um die Passung auch sehr genau hin zu bekommen.

Viele Grüße
der Mario
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Mue
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Mue » 04.05.2021 - 10:56:26

Hallo Wurzl,

die Drechselbank kann ich identifizieren, das ist eine Elektra-Beckum.
Wenn die Spitzen nicht fluchten erst mal den MK-Konus inspizieren, passt da alles, nichts verschmutzt oder vermackt?

Bei der EB gibt es aber andere Faktoren:
- das Bett ist aus Rohren, sind die gerade?
- der Reitstock wird mit Aluprofilen geklemmt, sind die ausgeschlagen oder verschlissen?
- den Reitstock auf Risse checken (bei mir ist mal einer kaputt gegangen)
- die Pinole hat glaube ich eine Kunststofflagerung, ist die verschlissen?
- gleiches beim Spindelstock: Sitz, Risse etc. (eher unwahrscheinlich)
- ist die Spindel gerade?

Ich würde das Problem zuerst beim Reitstock suchen.

Manfred

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Nord_holzwurm » 04.05.2021 - 11:01:55

Moin, so wie es aussieht ist die Bank eine HDM 1000 :mrgreen: , vielleicht ist an den vorderen auflagen des Reitstockes das Gusseisen schon zu dolle abgenutzt, ich hatte auch dieses Problem bei meiner Bank und hab mir in der Bucht einen anderen Reitstock gekauft und das problem war erledigt. :klatsch:

Gruß Thomas
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Mue
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Mue » 04.05.2021 - 11:15:24

Moin,

kleiner Kommentar noch zum Doppelkonus: Normalerweise das Mittel der Wahl. Die EB HDM 1000 hat aber keinen MK in der Spindel und MK3 in der Pinole. Das wird schwierig...
;-)
Manfred

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da_Joe
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von da_Joe » 04.05.2021 - 12:02:10

Hallo Wurzl,

hast ja schon einiges an Antworten erhalten. Sogar der Typ der Bank wurde schon ohne weitere Bilder entschlüsselt. Einen MK Doppeldorn kannst Du nicht verwenden und wenn, dann würde es nix bringen - es ist ja erst mal die Frage zu klären "ob und wie" man da evtl. was Ausrichten kann, die Frage womit und wie man das schlau macht muss warten.

Mir ist auch die Bauart der Bank wichtiger als der Hersteller und der Typ. Wenn Du Dich entspannt zurück lehnst und sachlich Deine Bank betrachtest, dann wirst merken, dass dieses Konstrukt (im Vergleich zu einem Bankbett aus Stahl oder Guss oder gar dem Bankbett einer Metall-Drehbank) kein Monster an Stabilität und Präzision sein kann. Damit wirst Dich abfinden müssen. Weiters ist hinzunehmen, dass solche Bänke schnell mal am Übermut des Nutzers (unwuchtiger Holzklotz drauf beim Vorbesitzer) sehr zu leiden haben.

Dennoch ist die Frage ob man da noch was "rausholen" kann schon berechtigt.

Was an Hinweisen in Deutlichkeit meiner Meinung nach noch fehlt:
Versuche herauszufinden wo die fehlende Präzision her kommt.
Einfach mal in Deinem hemdsärmeligen aber doch sinnigen Aufbau eine Seite fixieren (Markierung, evlt. Klebeband) und die andere Seite in Schritten von 90/120/180 Grad weiter drehen. Dies mit beiden Seiten. Ändert sich da was?

Grüsse
Joe

Lunor
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Lunor » 04.05.2021 - 12:18:57

Hallo Jacob,

nur Interesse halber: ist DB eine Elektra-Beckum oder die Hochleitner (jetzt Höller): Beitrag vom 16.02.2021?
Sind die beiden evtl. baugleich?

VG
Jürgen

Mue
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Mue » 04.05.2021 - 12:30:49

Hallo Jürgen,

ich vermute mal du meinst diesen Thread: viewtopic.php?f=1&t=59057&p=416723&hili ... er#p416723
Die EB hat einen anderen Spindelstock; Bett, Gestell und Reitstock sehen aber gleich aus.

Die EB gibt es wohl auch in blau als Metabo.

Manfred

bastelspass
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von bastelspass » 04.05.2021 - 12:53:54

Morsekegel markieren, rausnehmen um 180 Grad drehen und schaun ob sich was verändert hat.
Ich benutze einen Morsekegelwischer bevor ich Werkzeuge wechsle.
Im besten Fall hat der Konus mit dem Bohrfutter Schlag, oder es ist Schmutz im Kegel.
Lässt sich am leichtesten ändern.
MfG
Gerard

guweller
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von guweller » 04.05.2021 - 13:12:48

Unter Umständen hilft auch einfach unter einem Bein etwas unterlegen damit die Bank besser ausgerichtet ist.

Cristal
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Cristal » 04.05.2021 - 13:23:34

guweller hat geschrieben:
04.05.2021 - 13:12:48
Unter Umständen hilft auch einfach unter einem Bein etwas unterlegen damit die Bank besser ausgerichtet ist.
Dann steht man aber krumm und bekommt Kreuzschmerzen :-C

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von guweller » 04.05.2021 - 13:24:14

Ähhhh, ja.

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von GentleTurn » 04.05.2021 - 13:36:38

da_Joe hat geschrieben:
04.05.2021 - 12:02:10
Einen MK Doppeldorn kannst Du nicht verwenden und wenn, dann würde es nix bringen - es ist ja erst mal die Frage zu klären "ob und wie" man da evtl. was Ausrichten kann
Dazu kommt noch, dass die Fehlausrichtung - sofern es daran liegt - nicht konstant über den ganzen Weg des Bankbettes verteilt sein muss. Dazu gabs in einem der deutschsprachigen Foren einen Thread, bei dem dieser Versatz per Laserpointer ermittelt bzw. überprüft wurde.
Liebe Grüße, Martin.

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von chrilu » 04.05.2021 - 14:27:48

Servus

Es ist ja schon viel gesagt worden zu deinem Problem.
Auch das die Bank die schlechteste aller Bettvarianten hat.
Dazu noch ein Tipp.
Nimm den Reitstock runter und überprüfe ob sich nicht Schmutz aufgebaut hat in den Aluprismen die auf den Rohren laufen.
Die Reitstockkonstruktion ist ein richtige Schmutzsammler.

Zum Schluß noch eines, probier alle Tips der Kollegen aus, aber steck blos kein Geld in diese Bank.
Liebe Grüße aus Österreich

Christian

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von martin.99 » 04.05.2021 - 16:20:01

Wenn das ein 3mm Bohrer ist, dann reden wir vielleicht von 0,75-1mm Differnz zwischen den Spitzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das schon allein vom Spiel des Reitstocks auf den Führungsrohren kommt oder der Ausrichtung vom Spindelstock.
Das mal gut ausrichten, geht sicher auch hinreichend ohne Doppelkegel etc.

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da_Joe
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von da_Joe » 04.05.2021 - 16:49:58

martin.99 hat geschrieben:
04.05.2021 - 16:20:01
Wenn das ein 3mm Bohrer ist,[...]
ups, der Martin hat recht. Auf den ersten Bild erkennt man auch die Backen vom Bohrfutter, Grössenordung würde passen.

Ich nehm alles zurück: Für eine gebrauchte Bank in der Bauform könnte der gute halbe Millimeter wohl ehr das Erreichbare sein als ein Problem darstellen. Sorry, mag die Bank net runter machen - man kann damit drechseln.

Grüsse
Joe

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von martin.99 » 04.05.2021 - 17:22:44

da_Joe hat geschrieben:
04.05.2021 - 16:49:58
Grössenordung würde passen.
Hallo Joe,
der Threadersteller hatte oben 3mm geschrieben. Ist nicht auf meinem Mist gewachsen :)

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von drechselnder-hans » 04.05.2021 - 20:34:01

Tipp zur Fehlersuche
Spanne in den Bohrkopf einen kleinen KURZEN Fräser oder glatt geschliffenen Bohrer Schaft ein und drücke diesen bei laufender Bank in weiches Holz.
Das eingedrückte oder gefräste Sackloch im abweichenden Durchmesser prüfen, dann hast Du die genaue Abweichung ermittelt.
Den Bohrkopf in versetzten Stellungen in die Pinole einsetzen. Wenn immer noch gleicher Versatz kanns Du dieses Kriterium ausschließen.
Sollte jedoch eine Stellung passen, als Übergangslösung für weiter genaue Arbeiten Markierung anbringen.
LG Hans

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Mue » 04.05.2021 - 21:05:01

Hallo noch mal,

ich muss zugeben das mit dem 3mm Bohrer hatte ich überlesen, die Bilder in Makroaufnahme täuschen etwas.
Ich halte 0,5 bis 0,7 mm Abweichung bei dieser Bank in gebrauchtem Zustand für normal. Aus meiner Erfahrung ist das Bett und das Gestell recht "weich" und der Reitstock ist auch nicht soo sicher geführt. Die Prismen verschleißen und es kann sich Schmutz festsetzen, auf den runden Führungen sind die Kontaktpunkte nur sehr klein und ein Körnchen reicht schon. Reitstock lösen. etwas verschieben und wieder neu klemmen, schon kann die Sache anders aussehen.
Wie gesagt rel. "flexibel", wenig Kontaktfläche zwischen Reitstock und Bett und das Bett nicht besonders bearbeitet oder gehärtet, nicht die beste Voraussetzung für Präzision.
Aus einem Esel wird kein Rennpferd.

Probleme mit Konus und Bohrfutter könnten zwar sein halte ich aber eher für unwahrscheinlich und würde da auch keine Messorgien oder Feintuning empfehlen, weil wie schon geschrieben den Reitstock verrückt und schon zeigt der Bohrer in eine andere Richtung...

Meine ersten Stücke habe ich damit rund gemacht und ich hab sie nach eineinhalb Jahren zum gleichen Preis auch wieder verkauft. :mrgreen:

Manfred

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Schliefer » 04.05.2021 - 21:14:55

Hallo Wurzel,

miss mal den Durchmesser deiner Pinole genau aus, spanne ein Stück Holz in deine Bank mache da ein Loch im genauen Durchmesser der Pinole hinein, Maschine säubern dann den Reitstock mit der Pinole in das Loch hineinschieben. Der Reitstock wird sich jetzt etwas anheben.

Mach das mal und berichte.

VG, GW
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Wurzl
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Wurzl » 05.05.2021 - 15:08:08

Hi Leute,
:danke: Vielen Dank für eure ganzen Tipps da hab ich jetzt einiges zu tun und damit werde ich mal loslegen. :danke:
Beantworten kann ich schon mal:
@MaFu Der Bohrer ist grad, das passiert mir bei allen Bohrern und Fräsern.

Ja es ist eine Hochleitner Maschine. @Lunor und @Mue
@Mue Ich werde den Reitstock nochmal zerlegen.
Das Bohrfutter hält im Reitstock mit einem MK2, und das nicht gut. Muss bei den Bohrungen immer aufpassen, dass sich das Ding nicht zu drehen anfängt. Was ein Doppeldorn ist weiß ich zwar nicht, aber auf vielleicht sowas? auf der anderes seite des MK2 ist ein kürzerer Kegel und da steckt das eigentliche Bohrfutter drauf.
Ein Fuß der Drehbank ist etwas verbogen. das könnte ja so ne Ursache sein oder?
@Schliefer Das werd ich Probieren
@drechselnder-hans Das mit den Fräsern hab ich bereits Probiert weiß es gerade nicht genau aber es ist ca 1mm.
@chrilu Ich werd das Ding mal zerlegen und Fotos schicken.
@joe Soweit ich das beurteilen kann bleibt der Bohrer und die Spitze des Holzes immer im gleichen Abstand zu einander. Falls ich dich richtig verstanden habe - da ändert sich nix.
@GentleTurn Mir würds reichen wenn das Ding nur in den 10 cm Grad ist wo ich es grad brauch. :mrgreen:

Ich arbeite noch immer am Holzfeuerzeug hab schon viele nicht funktionale Dinger produziert.... Ich bekomme einfach keine Präzise Bohrung hin.Eigentich will ich nur ein präzises Sackloch machen. Gibt es noch andere Wege eine Bohrung zu machen die nicht als Kegel ausartet?

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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von Schliefer » 05.05.2021 - 15:41:03

Hallo Wurzel,

wenn die Flucht Reitstock/ Maschine nicht stimmt wirkt sich das auf die Bohrung aus, dünne Bohrer verlaufen dickere die sich nicht verbiegen bohren ein im Durchmesser größeres Loch.

Mit dieser Erkenntnis kann man bei einer Maschine leicht feststellen wie es um die Genauigkeit bestellt ist.Wichtig ist es für so einen Test einen Bohrer mit mindesten 10mm Durchmesser zu nehmen der sollte neu und exakt angeschliffen sein, nach dem Bohren steckt man den Bohrer mit der anderen Seite in das soeben gebohrte Loch, wackelt der Bohre im Loch ist das schon mal nicht so gut!

Hat man jetzt so eine „Gurke“ als Maschine hat kann man dennoch runde und zylindrische Bohrungen damit machen (aber im Durchmesser etwas größer), aber nur dann wenn man auf „andere“ Bohrer zugreift, eine Möglichkeit sind zweischneidige Schaftfräser HSS reicht völlig aus.

VG, GW
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Re: Wie Zentriere ich den Bohrer

Beitrag von da_Joe » 05.05.2021 - 17:36:14

Hallo Wurzel,

erst mal: Respekt, dass Du auch Rückmeldung gibst. Das bleibt bei den "Brauche Hilfe" Fäden viel zu oft aus.

Zur Bank: Ich find das gut, dass Dich damit beschäftigst, aber - wie oben schon geschrieben - in die Bank besser kein Geld mehr rein stecken.... und auch nur begrenzt viel Zeit! Wenn sie tut was sie soll, schön, aber viel mehr wirds vielleicht nie mehr werden.

Zu Deinem Problem: Wie wärs mit "nicht mit dem Reitstock bohren" (Löffelbohrer....) oder überhaupt nicht auf der Bank (fertig) bohren. Also nur Vorbohren und auf der Tischbohrmaschin fertig.

Viel Erfolg.

Grüsse
Joe

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