A wie Akku...Angst...

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Emsländer Holzwurm
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A wie Akku...Angst...

Beitrag von Emsländer Holzwurm » 20.11.2021 - 22:06:01

Moinsen!

Gerade Mal geguckt warum der Akku meiner Makita Kettensäge nicht mehr funktioniert...

Würde sagen: Glück gehabt :sarc:

IMG_20211118_200353.jpg

Bleibt gesund!
Mirco
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Kobakatze
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von Kobakatze » 21.11.2021 - 06:57:35

Moin

Ich hab den Fehler entdeckt :gold:

Ein Einbrecher hat den roten Draht "durchgeschnitten" :-L

Kann man bestimmt mit Sekundenkleber reparieren :smash:

Viele Grüße
Katze

P.S. Akkus sollte man natürlich nicht einfach reparieren.
Sieht für mich so aus, als ob der Kontakt sich entlötet hat...
Hatte vielleicht nicht gescheit Kontakt

Tomeler70
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von Tomeler70 » 21.11.2021 - 12:13:59

Genau das ist leider das Gefährliche mit diesen Fake Akkus. lg

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Emsländer Holzwurm
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von Emsländer Holzwurm » 22.11.2021 - 11:54:42

Moin!
Kobakatze hat geschrieben:
21.11.2021 - 06:57:35
Sieht für mich so aus, als ob der Kontakt sich entlötet hat...
Hatte vielleicht nicht gescheit Kontakt
Der "schwarze Ring"an den beiden linken Akkus war mal weiß...das Entlöten ist wohl aufgrund der nicht gerade geringen Wärmeentwicklung passiert.
Wie kurz das vor einem Brand/Explosion war, mag ich mir gar nicht soooo genau vorstellen... :?oh

Grüsse,
Mirco
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von kellerdrechsler » 22.11.2021 - 18:41:13

Hallo!

Interessant. Einem Arbeitskollegen ist wegen eines Makita-Akkus die Werkstatt abgebrannt, hat er mir erzählt.

Grüße,
Wolfgang

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snakyjoe
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von snakyjoe » 23.11.2021 - 07:03:38

Hallo in die Runde,
mein MAKITA-Doppelladegerät überwacht den Ladevorgang.
Als ein Akku mal ein technisches Problem hatte, wurde der Ladevorgang auf dieser Seite des Ladegerätes einfach abgeschaltet,
während die andere Seite den zweiten Akku weiter geladen hat.
Ich will keinesfalls ausschließen, dass auch Original-MAKITA-Akkus häufiger technische Probleme haben könnten. Welcher "Markenhersteller" produziert denn
heute noch alle seine Teile ausschließlich in eigener Produktion? Miele vielleicht, aber auch da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Meine Record Power Bandsäge BS 400 stand z.B. von Februar bis November 2021 still, weil der Hersteller ein einfaches Ersatzteil ohne Begründung nicht liefern konnte.
Meine Recherche ergab, dass es sicher nicht "der Hersteller" war. Damit waren in diesem Fall nämlich die Chinesen gemeint und nicht Record Power in England. Denn China zeigt uns gerade ganz deutlich, welche Auswirkungen hat, dass wir in den letzten Jahrzehnten zahllose Betriebe wegen zu hoher Lohnkosten in Europa geschlossen und die Produktion hinter die Chinesische Mauer verlegt haben.
Erhebliche Bestellzeiten und Lieferengpässe für jegliche Waren, die irgendwas aus China als Zulieferer brauchen oder die inzwischen nur noch in China produziert werden!!
Selbst "deutsche Markenfirmen" leisten gerade den Offenbarungseid. Auf eine STIHL-Kettensäge sollte ich 12 Wochen warten.
Vielleicht besinnen wir uns nach dem Feldversuch der Globalisierung doch wieder auf den Wert eigener Produktionsstätten.
Ich brauche keinen Akkuschrauber für 19,99 Euro oder ein T-Shirt für 1,99 Euro, weil mir bei dem Gedanken an deren Produktionsbedingungen ganz schlecht wird.
Das war ein kleiner Exkurs von der Warenqualität eines Akkus über mögliche Ursachen zur Globalisierung.

Beste Grüße
Egbert
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von Mue » 23.11.2021 - 08:16:25

Moin

ich würde das Problem nicht an Makita Akkus festmachen wollen.
Wir erinnern uns alle noch an "Flugverbote" für Premium-Handys aus Südkorea, brennende Batterien in Boeing-Dreamlinern und brennende Teslas gehen gefühlt einmal pro Woche durch die Medien. Einem Kunden von mir ist die Werkstatt wegen eines E-Scooters abgebrannt. Die Liste lässt sich fortsetzen.
Bei den Akkus ist halt viel Energie auf kleinem Raum gespeichert. Bei flüssigen oder festen Energieträgern haben wir gelernt mit der Gefahr umzugehen und Lager und Tankstellen werden mit entsprechender Um- und Vorsicht behandelt.

Und wenn ich so darüber nachdenke werde ich mir jetzt einmal anschauen wo und wie ich meine Akkus in der Werkstatt lagere und ganz besonders ob ich sie nach Feierabend zum Laden anstecke :??

Manfred

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Argus
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von Argus » 23.11.2021 - 09:10:54

hallo,
...das Entlöten ist wohl aufgrund der nicht gerade geringen Wärmeentwicklung passiert.
"this is not a bug this is a feature" .... also genau so gewollt ;-)

ne Spass beiseite. Manchmal liegt es auch nicht an den Akkus oder an den Markengeräten. Momentan machen ja die Adapter der Chinesen viral die Runde. Mit denen kann man Bosch Akkus in Makita Geräten oder umgekehrt oder auch alle anderen Hersteller wild mischen.
Doch Vorsicht ist bei diesen Dingern geboten. Gerade bei Hochleistungsgeräten wird der Akku extrem genutzt. Dafür ist das Powermanagement zuständig. Die Maschine prüft über extra Kabel und Kontakte, welche Kapazität der Akku hat und fragt den Akku nach seinem derzeitigen Wohlbefinden ab.
Die Adapter lassen diese Kommunikation vollständig weg, da jeder Hersteller sein eigenes Datenprotokoll fährt und diese untereinander inkompatibel sind. Es werden lediglich Brücken hinein gelegt, sodass die Maschine glaubt, der Akku wäre der größte und ihm geht es immer gut. So passiert dann meist das obige, die Akkus überlasten.

Gruß Frank
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Re: A wie Akku...Angst...

Beitrag von herosseveros » 24.11.2021 - 23:09:32

Hallo zusammen
Mit Li-ion Akkus sollte man respektvoll umgehen. Dass einem ein Akku um die Ohren fliegt oder die Bude abfackelt ist durchaus möglich.
Bei den Sicherheitsstandards der Akkus und Akkuladestationen gibt es durchaus Unterschiede.
Makita sehe ich hier nicht in der Topliga, dennoch habe ich mich für das Makita 18 Volt Programm entschieden. Momentan habe ich sechs Akkus, die ich nur unter „Aufsicht“ lade. Wenn ich die Werkstatt verlasse, werden sie ausgesteckt. Künftig werde ich sie an die Beleuchtung koppeln, dann ich´s nicht vergessen.

Gruß Peter

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