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Wurzelstock

Eure Fragen zur Bestimmung von Holzarten

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Schnedo
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Wurzelstock

Beitrag von Schnedo » 23.11.2022 - 09:54:16

Hallo zusammen

Gestern „durfte“ ich einem Kollegen beim Ausgraben eines Wurzelstockes helfen. Mit vereinten Kräften, Kettensäge und Kärcher war dies in ca. 2 Stunden erledigt. Beim arbeiten mit dem Kärcher löste sich die Rinde sehr schnell, alles verfärbte sich dabei dunkelrot. Ein kleines Ästchen mit Nadeln habe ich noch gefunden.
Ich dachte zuerst an Eibe, die Rinde passt aber gar nicht.
Ich hoffe, es kann mir bei der Bestimmung des Holzes jemand helfen.

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Gruss Werner

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Re: Wurzelstock

Beitrag von Maggus » 23.11.2022 - 10:04:45

Ich würde das als eine Tanne einordnen.
Diese kleinen Zellen auf dem Stamm sind voll Harz. Riechen gut und dürften beim Drechseln ordentlich Sauerei machen :mrgreen:
Könnte daher eine Weißtanne oder Küstentanne sein.

Gruß,
Markus

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Re: Wurzelstock

Beitrag von Nord_holzwurm » 23.11.2022 - 13:15:09

Moin Moin, ich würde auf Lärche tippen! ;-) ;-)

Gruß Thomas
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Re: Wurzelstock

Beitrag von Grissianer » 23.11.2022 - 13:23:25

Hallo
Das ist eine Föhren-Art, auf keinen Fall Tanne, dazu passt das Büschel an Nadeln gar nicht.
Lärche passt auch nicht, denn die hätte derzeit keine Nadeln oder wenn doch wären sie hellbraun!

Gruß
Anselm
Was ich mir nicht zutraue werde ich niemals lernen!!

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Re: Wurzelstock

Beitrag von Schnedo » 24.11.2022 - 09:32:21

Hallo zusammen

Danke für eure Antworten.
Ich habe das Teil nochmals angeschaut und beschnuppert. Also Harz ist nicht vorhanden und riechen tut das Holz nach gar nichts.
Wenn ich mit einem Messer an der Rinde kratze, ist unter der obersten Schicht ein saftiges Grün.
Gruss Werner

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Re: Wurzelstock

Beitrag von Killi » 24.11.2022 - 10:13:26

Hallo Werner

Ich bin auch wie Anselm der Meinung es handelt sich um eine Kiefern (Föhren) Art.
Beim Stamm habe ich auch direkt an Tanne gedacht. Allerdings laufen auf deinem Foto mit dem Ast die Enden der Nadeln Spitz zu.
Bei Tannen sind sie abgestumpft. Deshalb kann eine Tanne nie stechen.
Dann sieht man auf deinem Bild vom Wurzelstock mehrere Stammansätze. Auch dass kommt bei den meisten Nadelbaumarten selten vor.
Ausnahme die Bergkiefer Pinus mugo. Ich tippe also auf diese Art, wobei ich bei meiner Freilandpflanzenprüfung meistens vor größeren noch lebenden Objekten gestanden habe. Ich lege mich also nur unter Vorbehalt fest.
Ich würde mich allerdings freuen eines Tages zu sehen, was du aus dem Wurzelstock schönes erarbeitet hast.

Gruß

Stefan

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Re: Wurzelstock

Beitrag von fassi » 24.11.2022 - 20:38:52

Mein Gedanke:
Weymoutskiefer

UriStefan
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Re: Wurzelstock

Beitrag von UriStefan » 25.11.2022 - 14:34:38

Dachte ich auch erst, die Nadeln sind aber nicht lang genug, ich tippe eher auf Douglasie.
Aber auch die riecht eigentlich, wenn auch eher nach Zitrone als nach Kiefer. Vielleicht paßt das ja?

Gruß
Stefan

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Re: Wurzelstock

Beitrag von Snake-Jo » 25.11.2022 - 18:19:38

Ich bin auch bei Douglasie.
Die Nadeln würden passen, wenn sie nicht zu spitz auslaufen.
Die Rinde junger Bäume ist eher glatt, nicht borkig. Mit zahlreichen Harzbeulen, die meine ich, auch zu sehen sind.
Im Querschnitt (Hirnholz) sieht man bei Douglasie auch die hellen Ringe beim Jahresring wie auf deinem Foto, sehr typisch.

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