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Drechseln 1926

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Drechseln 1926

Beitrag von Clavico » 07.05.2013 - 13:14:44

Interessantes Video natürlich 'Carving' ist falsch.

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... z_Ph6nZfGE

Robert

Lenz
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19xx

Beitrag von Lenz » 07.05.2013 - 15:25:59

Danke !
Lenz

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Norweger
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Beitrag von Norweger » 07.05.2013 - 16:32:02

Danke für diesen Fund! :danke: Es wäre interessant zu wissen welche "modernen" Hilfsmittel dieser Profi eigentlich heute einsetzen würde - wahrscheinlich keines!
Gruss
Reinhold

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Auch 2015 noch spannend

Beitrag von Nils » 01.09.2015 - 10:25:52

Vielen Dank für den Link.
Echt spannend ohne Spannfutter, der flache Winkel seiner kurz gestielten Röhre, das er auch an Schalen viel mit dem Falchmeissel die Oberfläche bearbeitet und das sich in der Handdrechselei eigentlich gar nicht so viel verändert hat, bis auf Transmissionsriemen und Fu...

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Beitrag von drechselgaertner » 01.09.2015 - 16:57:07

Hallo Robert!

Schön-Danke fürs zeigen!

Gruß Jürgen!

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schwede
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Beitrag von schwede » 01.09.2015 - 17:27:26

Servus Robert,

vielen Dank für den Link zu dem schönen Film!

Aber bestimmt möchten manche hier den werten Herren noch nachträglich aus der Drechslerzunft verbannen,
da er seinen Meisel ja so untraditionell und schabend einsetzt ..... :motz: :smash:
schöne Grüße aus der Oberpfalz
Markus ---> Schwede

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Reinhold-S
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Beitrag von Reinhold-S » 01.09.2015 - 17:59:14

Dieser Link wurde schon vor längerer Zeit mindestens ein- bis zweimal gepostet. Jedesmal wenn ich mir das Video anschaue, sehe ich, dass hier genauso gearbeitet wird, wie ich es aus der Handdrechslerei der 50-er und Beginn der 60-er Jahre kenne, einschl. der Werkzeughaltung. Videos der "Neuzeit" zeigen meist eine Handauflage, die so eingestellt ist, dass das Werkzeug, egal was gedreht wird, in der Drehachse angreift. Hier kann man sehen, dass durchaus verschiedene "Etagen" benutzt werden.

Auch beim Langholzdrehen des Knopfes steht die Handauflage über der Drehachse wodurch die Röhre natürlich gerader steht. Das Aushöhlen der Schale erfolgt vom Rand zur Mitte mit aufrechtstehender, fast waagerechter Röhre und von innen nach außen mit schräger, aufwärtsstrebender Röhre so, wie Prof. Böckelmann, der "Meistermacher" es in seinem Buch beschreibt.

Genau so und mit genauso kurzen Werkzeugen aus Werkzeugstahl arbeite ich auch! Nur für sehr tiefe Schalen benutze ich eine moderne Schalenröhre.
Die langen Hefte mag ich nicht, sie stören mich. Hebelkräfte, die man mit langen Eisen auffangen müsste, entstehen so nicht.
da er seinen Meisel ja so untraditionell und schabend einsetzt...
??? Damals ist man mit wenig Werkzeug und Spannmitteln ausgekommen. Den Meißel schabend einzusetzen ist meiner Meinung nach nicht untraditionell, jedenfalls ist es gekonnt, das kann man an den Spänen erkennen.
Gruß und "Gut Holz"
Reinhold

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Ferdinand Zimmermann
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Beitrag von Ferdinand Zimmermann » 01.09.2015 - 19:29:31

kurz und knapp:

Ich will Reinhold einfach nur beipflichten !
Runde Grüße

Ferdinand Zimmermann
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der erfährt die Wahrheit. (Hermann Hesse)

myturn
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Beitrag von myturn » 01.09.2015 - 20:36:20

Hallo!

Schönes Video. Zeigt, wie wenig sich geändert hat.
Norweger hat geschrieben:Es wäre interessant zu wissen welche "modernen" Hilfsmittel dieser Profi eigentlich heute einsetzen würde - wahrscheinlich keines!
Ich glaube, auch er würde ein Spannzangenfutter besser finden als ein Loch im Boden - oder habe ich da was übersehen?
Zitat:
da er seinen Meisel ja so untraditionell und schabend einsetzt...
???
Wir hatten da kürzlich einen Thread, in dem es aber um Langholz und nicht um Querholz ging. Das will aber keiner wirklich nochmal aufwärmen...

Danke für das Verlinken des schönen Films.

LG,
Bernhard

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Beitrag von markus1809 » 01.09.2015 - 20:58:34

@ Reinhold,

habe das Viedo auch schon öfter gesehen, das mit der Höhe der Handauflage ist mir auch sofort aufgefallen.
Es ist so vieles möglich, nicht nur das was so allgemein gültig ist...

schade das die Schale unten ein Loch hat aber mit Schrabenfutter gehts ja kaum anders...
langsam läufts rund...

Lieben Gruß Markus

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Beitrag von Reinhold-S » 02.09.2015 - 11:59:39

Hallo Markus,
dass man die Werkzeugauflage in der Höhe variiert, sollte meiner Meinung auch heute noch Standard sein. Bei Langholzarbeiten liegt z.B. der Angriffspunkt der Dreheisen bei etwa 2/3 Durchmesser, gültig für die meisten Hölzer.

Backenfutter kamen erst spät und nicht überall bei den Drechslern an und wenn, dann als normales Metallbackenfutter. Das mit dem Loch wäre auch nicht nötig gewesen, der Drechsler hätte durchaus einen Falz/Rezess andrehen und die Schüssel auf eine Scheibe spannen können, das war und ist immer noch eine Methode, um Metallfutter zu umgehen. Für den Berufsdrechsler zählt aber nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Zeit, damals wie heute!

Das einzige Metallfutter, das ich in der Werkstatt des Berufsdrechslers gefunden habe, von dem ich meine erste Geiger habe, war ein Einschlagfutter. Ansonsten nur Holzfutter, die ich bis heute auch noch neben einem Segmentbackenfutter verwende. Die Werkstatt meines Vaters war immerhin etwas moderner: Es gab ein Backenfutter und einen Geiger-Kugeldrehapparat für 30 cm Sph.
Gruß und "Gut Holz"
Reinhold

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Re: Drechseln 1926

Beitrag von Knut » 04.08.2021 - 10:41:27

Sehr Interessantes Video
Ich muss dabei an meine ersten Versuche Denken so Ende der 60iger
ohne Backenfutter und nur eine alte Uhrmacher Drehbank angetrieben von einem Waschmaschinen Motor.
Gruß an alle
Knut
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neu Killinger KM 1500 SE :klatsch:

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Hajo
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Re: Drechseln 1926

Beitrag von Hajo » 04.08.2021 - 11:19:00

Merci für den Film. Das sind nicht seine ersten Schalen :-L Ein Meister seines Fachs. Das ist ein Haken für den Boden, oder?
Schönen Gruess
Hajo

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