Hallo Drechselfreunde.
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Teile - gestaltet mit "stilisierten Naturmotiven".....

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drechselbert
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Teile - gestaltet mit "stilisierten Naturmotiven".

Beitrag von drechselbert » 09.02.2014 - 10:50:37

Nach längerer Abstinenz hier möchte ich wieder mal was zeigen.
Die Gestaltung mit den "Naturmotiven" hat mich schon eine ganze Weile beschäftigt - so sind einige Teile entstanden, bei denen sich diese Motive in ähnlicher Form wiederholen.
Nun ist also diese kleine "Serie" entstanden

Nachdem ich eine Vase in Birne (inzwischen extrem hart) schon 2 Jahre unfertig herumstehen hatte, hab ich mich doch mal aufgerafft, diese fertigzustellen. Es sind je 3 Gravaurfelder und 3 Felder mit Fflachrelieftechnik angeordnet.
Eine "Hohlform" - nun, eher eine hinterdrehte Schüssel mit ähnlichen Gestaltungselementen ging sich daneben noch aus.
Vase: H = 21 cm, D = 14 cm, Holz = Birne, Wandstärke ca. 5 mm
Schüssel: D = 26 cm, H = 10,5 cm, Holz = heimische Walnuß
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hier ein kleines Ensemble, mit ähnlichen Gestaltungselementen
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Bei diesen Motiven wurde ich sehr von St.Kennard und J.P. Fenell inspiriert (also nicht nur auf meinem "Mist" gewachsen)

LG Bert
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ändu
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Beitrag von ändu » 09.02.2014 - 12:12:27

Hallo Bert

Eine gelungene Serie, in sich sehr Harmonisch, gefällt mir sehr gut.

Wurde im Forum zu deinen Oberflächenbearbeitungen schon was beschrieben
in Form von einem Arbeitsbericht?

Ich könnte mir vorstellen eine Djembe so zu Bearbeiten!

Gruss Ändu
Eure Meinung und Kritik ist meine Motivation. :o)

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drechselbert
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Beitrag von drechselbert » 25.02.2014 - 15:57:27

Hallo Andu,
sorry - habe total übersehen, Dir zu antworten - tut mir leid...

Einen Arbeitsbericht gibt es nicht - offenbar auch kein Interesse, wenn man die vielen Antworten ....?

Ich entschuldige mich auch, daß ich dieses ehrenwerte Forum mit meinem Beitrag gelangweilt habe.

LG Bert
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Uwe
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Beitrag von Uwe » 25.02.2014 - 16:30:40

Hallo Bert,

es sind sehr schöne Objekte auch wenn die Resonanz nicht so berauschen ist
aber viele schauen auch in anderen Foren vorbei und kennen daher deine Objekte schon
das hat aber nichts mit Ignoranz zu tun wenn sie hier nichts Posten

Uwe
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kugelwerner
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Beitrag von kugelwerner » 25.02.2014 - 16:49:49

Hallo Bert,

wenn du Antworten haben willst, dann kauf dir eine alte Drechselbank und baue sie um.

Je schwieriger die Arbeiten, um so weniger die Antworten.

Ich mag deine Arbeiten, langweilig sieht anders aus. :maintor1: :und :danke:fürs zeigen.

M.f.G.

Werner

mac
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Beitrag von mac » 25.02.2014 - 18:35:29

Hab den Beitrag heute erst gesehen.
Insbesondere die Vase und die Dose gefallen mir sehr gut.

Wie lange brauchst Du für sowas? Das muß ja eine Sisyphusarbeit sein bis das dann schlussendlich so dasteht.

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Maintor
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Beitrag von Maintor » 26.02.2014 - 09:17:38

Hallo Bert,
deine Arbeiten gefallen mir sehr gut !

Mein Favoriten sind die Vase und die Dose.
Mich würden deshalb zu diesen Objekten mehr Detailfotos interessieren.
Auch eine Beschreibung der Arbeitsabäufe wäre interessant.
Ich kenne Steven Kennard persönlich und habe ihn auch schon in Kanada
besucht und habe auch einige Objekte von ihm.

Gruß Ludwig

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drechselbert
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Beitrag von drechselbert » 26.02.2014 - 16:07:58

Danke für die Rückimeldungen - freut mich wenn es dem einen oder anderen unter Euch gefällt - nehme aber auch gerne konstruktive Kritik entgegen - da kann man nur dazulernen..

@ mac: der Zeitaufwand ist je nach Effekt und Größe des Objekts sehr unterschiedlich. Die Gravur auf einer Dose wie abgebildet - beläuft sich in etwa auf ca. 3 - 4 Stunden. Auf größeren Objekten etsprechend mehr (ca. 6 - 8 Std.) - habe allerdings noch nie genau die Zeiten dokumentiert...

@ Maintor: recht viel habe ich zu den gezeigten Objekten nicht dokumentiert - hier ein paar Fotos:
hier die soweit fertig gravierte bzw. geschnitzte Vase unbehandelt (war ursprünglich nur als Experimentierstück zum probieren verschiedener Oberflächeneffekte gedacht)
Bild

Gravuren: die "matten" Füllefekte wurden mit kleinen Kugelfräsern (1,5 bis 2,5 mm DM) auf flexibler Welle erstellt. Die Konturen mit einem kantigen Fräser (Kegelstumpfform). Drehzahlen um die 15 - 20.000 U/min
Flachreliefschnitzerein: skizzieren der Motive, ausgründen der vertieften Zonen mit Handschnitzwerkezeugen, teilw. auch mit seitl. aufgelegtem Nutfräser, danach schleifen mit selbst gefertigten Minischleiftellern von 15 - 25 mm DM-....

Danach partiell färben.....
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Details (noch ohne Endbehandlung der Oberfläche)
Bild
helle Partien sind geölt ( Birne geräuchert)
-----
Endbehandlung (nach mehrtägigem zwischenlagern) mit Sanding Sealer-spray zum Schutz der gefärbten Oberflächen.. - Danach noch etwas aufpoliert mit Leinenscheibe.
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Hoffe, daß ich mit den wenigen Bildern die Herstellung ein wenig erläutern konnte.

LG Bert
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Beitrag von Heinz Hintermann » 26.02.2014 - 16:26:28

Hallo Bert

deine gezeigten Werke, sind wirklich keinerlei an Rechtfertigung würdig!

Sehr Aufwendig und schön gestalltet!

Habe sie auch erst gerade entdeckt.

Einzig bei der Vase hätte ich auf das alles Schwarz verzichtet und es so wie in den Nachbarfeldern belassen, vielleicht währe es dann noch Harmonischer in der Gesamtansicht.

Schon wieder kritik auf höchster Ebene. hehe.. :prost:

Danke für`s Zeigen und bitte weiter machen!
Gruss Heinz

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Beitrag von MartinW » 27.02.2014 - 10:49:25

Hallo Bert,

habe sie (leider) auch erst gerade gesehen: :maintor1: :maintor1: :maintor1:

Wenn ich mich an so eine Bearbeitung wagen würde, würde ich mit Sicherheit wesentlich länger brauchen.
Schaut ganz klasse aus, so wie sie sind.
Wobei ich mir Heinz' Vorschläge optisch auch ganz gut aussehend vorstellen könnte.

:danke: für's Zeigen

Martin
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Beitrag von klickser » 27.02.2014 - 15:35:30

Hallo Bert,
es ist halt so - nicht jeder guckt jeden Tag ins Forum (ich auch nicht) und da kanns schon mal einen Zeitversatz geben, hat nichts mit Ignoranz o.Ä. zu tun!
Tolle Dinger, die Du da herstellst, hätte dabei einen deutlich höheren Zeitaufwand vermutet.
Respekt!
Gruß
klickser
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Beitrag von klickser » 27.02.2014 - 15:36:02

Hallo Bert,
eine Frage ist mir gerade noch eingefallen: womit färbst Du , damit es sich so klar abgrenzt?
Gruß
Stefan
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Beitrag von Mr. Wood » 27.02.2014 - 18:35:23

Hallo Bert,

immer wieder schöne die Arbeiten, habe sie ja schon
im anderen Forum bewundern dürfen :klatsch:
Gruß aus der Eifel
Lutz

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Beitrag von drechselbert » 27.02.2014 - 23:16:28

Danke auch für die weiteren Rückmeldungen.
Derzeit bin ich auf Ideensuche für weitere Motive....

Stefan: gefärbt habe ich mit "Spirit Stain" von Chestnut. Ja, das abgrenzen ist da schon etwas problematisch - ich habe die angrenzenden Partien vorher geölt, sodaß die Beize nicht so leicht ins benachbarte Holz´verläuft, dennoch muß man höllisch aufpassen. Am besten mit einem ganz feinen Aquarellpinsel (gut abgestreift) und Lupenbrille sorgfältig die "Grenzlinien" auftragen, danach die Fläche färben...
Das Verlaufen wäre bei z.B. verdünnter Acrylfarbe nicht zu befürchten, allerdings wird die Oberfläche nicht so schön und ziemlich matt.. Aber experimentieren lohnt sich immer...

Lg Bert
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Beitrag von beluga » 01.03.2014 - 22:58:22

Hallo Bert,

mir gefallen Deine Gefäße mit den strukturierten und gefärbten Elemente sehr gut.
Ich selber experimentiere gerne mit unterschliedlichen Oberflächen und bin immer wieder erstaunt, was sonst noch so alles möglich ist bzw. schon gemacht wurde.
Deine Gefäße sind dekorativ und handwerklich perfekt umgesetzt.
Danke fürs Zeigen!

Gruß, Bernd
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