"guter", weißer Lack ?

Spezielle Techniken wie: Strahlen (Sandstrahlen) - Brennen & Bürsten<br>Fräsen & Schnitzen - Beizen & Colorieren - Versiegeln

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wolfgangsiegel
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"guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

Für diesen Schrank brauche ich einen weißen Lack.
Kurz erklärt:
das ist ein Sperrholz-Gestell, das mit Stoff bespannt - und ein paar Mal mit Papier kaschiert wurde. Entgegen der möglichen Erwartung ist diese Konstruktion sehr stabil. Man kann mit der Faust dagegen boxen, ohne das eine Macke entsteht. Ich habe die Technik schon viele Jahre im Einsatz und die Haltbarkeit betreffend keine Zweifel.
WuHanweiß.jpg
WuHanweiß.jpg (85.86 KiB) 4529 mal betrachtet
Die Papier-Flächen werden weiß lackiert.
Die Griffe für die Tür und die Schubladen werden schwarz (rund und gedrechselt natürlich ;-) ), hinter den Griffen sitzt jeweils eine Messingscheibe (hier nicht mit auf dem Foto) und auch die Scharniere sind aus Messing. Das Messing wird poliert - also goldfarben - und mit Zapon-Lack geschützt.
Die Farben sind also: Weiß, Schwarz und Gold.
Gerne lese ich auch Kritik oder Anmerkungen zu dieser Arbeit, aber die Gestaltungs-Entscheidungen sind bereits getroffen.

Ich lackiere nicht gerne (immer die dooven Pinselhaare und Laufnasen :kotz: ) , aber relativ oft - angefangen bei Türen im Haus bis zu allerlei verschiedenen Gebrauchsgegenständen.

"Gut" (bei weißem Lack) bedeutet für mich vor Allem haltbar und nicht zu schnell vergilbend. Nicht zuletzt liegt mir auch die Umweltverträglichkeit am Herzen, aber bis auf Leinöl, Schellack oder Urushi kenne ich keine "natürlichen" Lacke. Die passen hier nicht und ich würde in diesem Fall gerne auf das Können der Chemiker zurück-greifen.

Ein Freund hat mir vor vielen Jahren von wasserlöslichen Lacken abgeraten, weil die Wasserlöslichkeit mit so komplizierten, chemischen Vorgängen hergestellt würde, dass die Umweltverträglichkeit (mit der ja geworben wird) sehr fraglich sei.
Deswegen suche ich nach einem weißen Lack mit Lösungsmittel, der besser ist, als Baumakt-Materialien.

Als ich noch in der Stadt gewohnt habe, hatte ich eine Quelle für "MIPA"-Lacke. Die kamen mir ganz gut vor, aber wirklich solide, belastbare Aussagen dazu habe ich nicht und weil ich mir nie merken kann, was ich womit gestrichen habe, habe ich auch keine selbstgemachten Erfahrungen, die mir weiterhelfen.

Meine Frage ist:
Weiß jemand einen verlässlichen, "besten, weißen Lack"?
... möge es Glück bringen ...
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wolfgangsiegel
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

hmm ... da kommt vermutlich nichts mehr. Na ja, der Drechsler lackiert halt nicht so oft ... das verstehe ich ....

Inzwischen denke ich über eine umweltfreundlichere Wax-Oberfläche - auf einem Kreidegrund - nach.
DAS ist jetzt aber voll ein Drechslerthema :-C

Weil die Oberfläche weiß bleiben soll, brauche ich eines, das möglichst wenig färbt - es soll aber natürlich so robust wie möglich sein. Kennt da wer eines?
... möge es Glück bringen ...
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von martin.99 »

Wegen Lack, frag mal bei den Schreiner/Tischlerkollegen bei Woodworker.de
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schwede
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von schwede »

Servus Wolfgang,

ich würde bei sowas zu einem Cloucryl 2-Komponenten Lack greifen.
Den verarbeite ich schon seit 30 Jahre ohne Probleme.

Evtl. vorher noch einen weißen Füller auftragen, zwischenschleifen,
2x weißer Lack, nach dem ersten mal wieder zwischenschleifen,
und dann evtl. nochmal Klarlack vom selben System drauf.
Ein vergilben kenn ich nicht bei dem Lack, hab bei mir weiße Zimmertüren eingebaut, da hätte ich noch nichts bemerkt..

Der stabilere Lack wäre ein DD-Lack gewesen, den gibt es aber nicht mehr zu kaufen und wurde abgeschafft..., leider.

Dein Lack sollte ja wahrscheinlich relativ elastisch sein?

Einfacher zu verarbeiten sind 1K-Systeme.
Hier kann ich durchaus Produkte der Landshuter Lackfabrik, jetzt MIPA empfehlen.


Ich rufe bei solchen Spezialanwendungen immer beim Lackhersteller an und verlange einen Servicetechniker.
Dort wurde ich noch immer gut beraten, evtl. kommt auch ein Außendienstler bei dir vorbei.

Ich habe auch schon folgende Lacke dieser Hersteller verarbeitet, immer mit gutem Ergebniss:
Rosner,
Jordan,
Zweihorn.

Achso, das sind alles Spritzlacke, die mit der Pistole aufgetragen werden.
Würde ich bei deinem Möbel auch so machen..

[mention]wolfgangsiegel[/mention] ,
bitte berichte weiter von diesem spannenden Projekt!
schöne Grüße aus der Oberpfalz
Markus ---> Schwede

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Max Schreiegg
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von Max Schreiegg »

Servus Wolfgang,

mit den Tipps von Markus bist Du vermutlich ganz gut beraten. Ich würde im Vorfeld bei z.B. Clou direkt anrufen, dort gibt es fähige Leute.
Mein Nachbar hat dort auch sehr unkompliziert diverse Infos direkt von jemand aus dem Labor bekommen, weil er besagten Cloucryl eine Zeit lang immer wieder verarbeitet hat (privat) und das Trocknungsverhalten nicht optimal war. Die Kundenbetreuung war also wirklich top. Eventuell könntest Du da auch ein paar Infos dazu bekommen, ob und ggf. wie der Lack so abgemischt werden kann (Härtermenge), dass er ein wenig elastischer bleibt, was bei Deinem Untergrund ein Vorteil sein dürfte.

Rosner ist aktuell eine Marke von Mipa; auch hier würde ich aber auf 2K setzen. Es gibt für manche Lacke von Mipa einen Härter zum Streichen/Rollen. Mir wäre aber auch die Spritzpistole deutlich lieber.

1K-Wasserlacke neigen leider, so zumindest der Stand von vor wenigen Jahren, meist zum Vergilben und haben unangenehme Trocknungszeiten. Auch andere 1K-Lacke verwende ich nicht mehr. 2K ist da einfach um Längen besser zu verarbeiten. Außerdem sind Wasserlacke nicht automatisch gesünder, die haben nur weniger VOC.

Schellack mit feinsten TiO2-Pigmenten oder anderem Weiß könnte man testen, aber ich habe keine Ahnung, wie sich das verhält.

Gruß und Viel Erfolg
Max
seschmi
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von seschmi »

Hallo,

eventuell lohnt es sich ja, das Lackieren machen zu lassen. Spritzen funktioniert meist besser als Streichen oder Rollen, speziell wenn die Oberfläche nicht eben ist. Viele gute Lacke sind auch nur spritzbar. Da man dazu aber erheblich Ausrüstung und Erfahrung braucht, ist es eventuell besser, einen Schreiner, Lackierer oder Autolackierer zu fragen.

DD-Lack ist eine alte Bezeichnung für 2K-PU(R), also Polyurethanlacke. PU-Lacke gibt es noch, auch als 2K, die heißen nur meist nicht mehr DD. Oft sind heute Mischsysteme im Einsatz, zB Alkydharz mit PU.

Eine wichtige Frage bei Lacken ist immer: Hart oder weich? Die Oberfläche sollte weicher (elastischer) sein als das Material drunter, sonst gibt es Risse. Das ist wie Glasplatte auf Sofakissen.

Deshalb sind zum Beispiel Treppenlacke meist sehr hart eingestellt, weil sie auf Hartholz verwendet werden und kratzfest sein sollen. Bootslacke sind meist weich, weil das Holz beim Boot stark arbeitet und sie das mitmachen sollen. Fensterlacke sind meist weicher als Bodenlacke.

Es wäre also eine Frage, wie hart die Papieroberfläche wirklich ist. Im Zweifel würde ich die Hersteller eher nach einem weicher eingestellten Lack fragen, sicher besser als zu spröde, und an einem Schrank besteht ja wenig Gefahr von Kratzern.

Um ein konkretes Produkt zu empfehlen, habe ich zu wenig Erfahrung - ich nehme immer renommierte Marken, entweder CWS oder Clou. Sparen beim Lack lohnt sich überhaupt nicht, da ärgert man sich nachher nur.

Eine weitere Frage ist der Glanzgrad: Am Besten gelingt mir immer was mittleres, also seidenmatt. Hochglanz und stumpfmatt ist aus meiner Sicht für Profis, das verzeiht nicht den kleinsten Fehler.

Grüße,

Sebastian
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schwede
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von schwede »

Servus Sebastian,
seschmi hat geschrieben: 19.03.2023 - 16:01:53
DD-Lack ist eine alte Bezeichnung für 2K-PU(R), also Polyurethanlacke. PU-Lacke gibt es noch, auch als 2K, die heißen nur meist nicht mehr DD. Oft sind heute Mischsysteme im Einsatz, zB Alkydharz mit PU.
ich glaube, da täuscht du dich!

Das Grundprodukt dieser beiden Lacke ist grundverschieden!

DD-Lack besteht aus Desmodur und Desmophen.

Ein PUR-Lack aus Polehurethan.

(Ohne gegoogelt zu haben, habe ich das so noch irgendwo im Hinterkopf.... :re: )
schöne Grüße aus der Oberpfalz
Markus ---> Schwede

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Max Schreiegg
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von Max Schreiegg »

Hallo Markus,

wenn ich mich richtig erinnere, sind das "nur" Handelnamen, die dann eine Zeit lang dem Lack seinen Namen gegeben haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Polyurethane sieht das auch so, Covestro bietet auch heute noch Grundstoffe unter diesen Namen an: https://solutions.covestro.com/de/marken/desmodur und https://solutions.covestro.com/de/marken/desmophen

Inwiefern heute aber andere Stoffe unter dieser Marke vertrieben werden, als vor einigen Jahren, weiß ich natürlich nicht.

Gruß
Max
seschmi
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von seschmi »

schwede hat geschrieben: 19.03.2023 - 16:46:19
Servus Sebastian, ich glaube, da täuscht du dich!
Das Grundprodukt dieser beiden Lacke ist grundverschieden!
DD-Lack besteht aus Desmodur und Desmophen.
Ein PUR-Lack aus Polehurethan.
Wenn Du Desmodur und Desmophen mischt, entsteht Polyurethan. PU entsteht durch Reaktion eines Polyols mit einem Isocyanat, und Desmodur und Desmophen sind einfach Markennamen für bestimmte Varianten dieser Ausgangsstoffe. Inzwischen gibt es da unzählige verschiedene, speziell bei den Polyolen.

Je nach Ausgangsstoff erhält man dann unterschiedliche Eigenschaften. DD-Lack kenne ich als sehr kratzfesten und beanspruchbaren Lack. Für einen Schrank braucht man das aber nicht unbedingt - da läuft ja hoffentlich keiner mit Schuhen drauf rum…

Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass es weiterhin PU-Lacke gibt, nur halt nicht mehr nur DD-Lack sondern unzählige verschiedene. Schlechter sind die aber nicht.

Sebastian
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wolfgangsiegel
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

die Überlegung, dass es Lacke gibt, die härter - bzw. weicher aushärten, hatte ich bisher nicht einbezogen. Ja, etwas elastisch muss er bleiben.
Spritzen wer' ich nicht. Weder habe ich das Gerät dafür, noch Erfahrung damit.
Da das Schleifen zwischenduch sehr individuell geführt werden muss, kann ich das nur selber machen.

Mein Resümee aus Euren Antworten ist: ich werde mich an Firmen halten, die man kennt und die einen guten Ruf haben.
Rosner, Jordan, Zweihorn, Clou, Mipa ...
Mal sehen, was ich bekomme - entweder um die Ecke oder über's Internet .. (einleuchtende und einfache Strategie :-C )

Momentan - wie oben erwähnt - überlege ich noch, ob ich einen Kreidegrund nehme und die Oberfläche wachse ...
Es ist zwar nur eine dünne Schicht, aber "Umweltfreundlichkeit" hat einen speziellen Charme, der anders wirkt, als technische Perfektion .... das kennt man ja von Holz auch ....


Ich weiß nicht, wie es Anderen geht, aber mir hilft es oft schon, wenn Gedanken getauscht werden.
Danke für Eure Hilfe.

den Bau dieses Schrankes habe ich vor mehreren Jahrzehnten begonnen und es überrascht mich, wie schwer es mir fällt, da dran zu bleiben. Aber das ist eine andere Geschichte, die mit den technischen Details wenig zu tun hat
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

um das Thema ab zu runden:

Ich habe von "einer der großen, bekannten Firmen" (Caparol) einen Lack genommen in der Annahme, dass die Wert auf ihren Ruf legen und Angst haben, dass ich hinterher schlecht von ihnen rede :-C

;-)
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von Thom S. »

Ich verspritze bei Weiß meist die PUR-Lacke von Adler. Farbton 9010 ist in etwa 90% von dem, was bei mir Weiß wird
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von Draufhobler »

Hallo
Ein Weißer Lack der nicht vergilbt ist Heizkörperlack gibt es auch auf Acrylbasis
Gruß vom Draufhobler
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

Hallo ... ein völlig unerwartetes Erlebnis bei meiner weißen Lackierung:

Seit Wochen bin ich dabei, die Grundierung aufzutragen und zu schleifen. Das ist mein "Spaß" und ich habe das gemacht, weil die Oberfläche einen strukturierten, aber geglätteten Charakter haben soll. Viel Arbeit für einen Effekt, den vermutlich niemand bewusst bemerken wird.
Die gewünschte Oberfläche hat sie auch soweit bekommen.
Gestern habe ich den ersten Anstrich mit dem Decklack derselben Firma gemacht, mit "Capalack - Superweiß".

Eben habe ich nachgesehen, wie es geworden ist.
Optisch völlig okay und die - auf dem Foto sichtbaren - Kanten, die Außenseite und eine andere, größere ,gerade Fläche (Rückwand) sind so, wie erwartet, glänzend und prima glatt.
Ich haber erfreut innen reingegriffen, mit beiden Händen auf die Innenfläche.
Die fühlte sich nahezu frisch gestrichen an.
Beide Handflächen waren vollständig klebrig weiß (davon habe ich kein Bild, weil ich die Kamera nicht anfassen wollte ;-) )
SchrankLack.jpg
SchrankLack.jpg (97.28 KiB) 2831 mal betrachtet
Es ist NICHT so, dass der Lack dort dicker ist als an anderen Stellen, die normal trocken geworden sind.
Außer, dass es "innen" liegt, kann ich überhaupt keinen Unterschied erkennen.
So ein unterschiedliches Trocknungs-Verhalten - an ein und demselben Werkstück - habe ich noch nie erlebt :?oh

Es gibt wohl nichts anderes zu tun als zu warten, aber ich musste es jemandem erzählen. :motz:

Danke für Euer Da-Sein :-)
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von Argus »

Hallo Wolfgang,

so wie Du es beschrieben hast, wolltest Du ja lösemittelhaltigen Lack verwenden. Der trocknet, indem er die Lösemittel abgibt. Wenn das Werkstück wie eine Wanne dort liegt, werden sich vielleicht lösemittelhaltige Dämpfe dort sammeln und nicht weg können. Wenn die Außenseite schon grifffest ist, könntest Du die Wanne evtl. vertikal stellen. Lüfter einsetzen wäre nicht gut, solange der Lack noch klebrig ist.

Gruß Frank
"..Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht frühzeitig zu machen.."

Sir Winston Churchill, britischer Politiker und Schriftsteller
* 30.11.1874, † 24.01.1965
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

danke für den Tipp, Frank
Genauso habe ich auch gedacht und gehandelt.
Die "Wanne" steht jetzt senkrecht und ich übe mich in Geduld.

alles wird gut (wahrscheinlich ;-) )
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Re: "guter", weißer Lack ?

Beitrag von wolfgangsiegel »

...
ist gut geworden.
Nach Umlagerung (der Hohlraum nach unten offen) ist es trocken geworden.
... möge es Glück bringen ...
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