Bohrfutter sichern ... aber wie?

Fragen, Hilfe zur Kaufentscheidung, Tipps & Tricks zu Spannfuttern und anderen Spanntechniken

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samson1976
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Bohrfutter sichern ... aber wie?

Beitrag von samson1976 » 15.05.2018 - 11:08:52

Hallo zusammen.

Ich möchte mein Schnellspannbohrfutter gerne spindelseitig montieren, um dort Polierscheiben zur Endbehandlung meiner Werkstücke anzubringen.

Ich habe mich hier bereits eingelesen und weiß nun, dass es ratsam ist, das Bohrfutter gegen Ablaufen zu sichern.
Der MK2-Kegeldorn hat rückseitig auch eine passende Gewindebohrung.

Soweit kein Problem: Futter anbringen, passende Gewindestange durch die Bohrung an der Spindel schieben, ins Futter drehen und von hinten mittels Holzscheibe, Unterlegscheibe und Mutter sichern.

Jetzt mein Problem:
Das Bohrfutter an sich wird auf den vorderen Teil des MK2-Kegel gesteckt, nämlich auf eine kleinere MK-Aufnahme.
Den MK2-Kegel habe ich ja gesichert, das Bohrfutter an sich ist dann nur gesteckt und nicht gesichert.
Das erscheint mir irgendwie komisch...
Theoretisch kann mir dann doch der vordere Teil dennoch ablaufen. :??
Wie seht Ihr das?

Gibt es eine Möglichkeit, den vorderen Teil des Bohrfutter zu fixieren?
Meinetwegen für immer...

Freue mich bezüglich dieser Problematik über Aufklärung, Hilfe, Tipps und Tricks.

Gruß und Dank,
der Frank
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wosch
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Beitrag von wosch » 15.05.2018 - 11:20:04

Hallo Frank,
üblicherweise werden Bohrfutter durchbohrt und dann mit einer Linksgewindeschraube im Kegeldorn gesichert.

Gruß
Wolfgang aus Magdeburg

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da_Joe
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Re: Bohrfutter sichern ... aber wie?

Beitrag von da_Joe » 15.05.2018 - 11:28:10

Hallo Frank,

ich nehme an, Du meinst etwas in der Klasse:
Klick
samson1976 hat geschrieben:Das Bohrfutter an sich wird auf den vorderen Teil des MK2-Kegel gesteckt, nämlich auf eine kleinere MK-Aufnahme.
Du meinst da wohl den B12 (oder 16 ???) Dorn bzw. Aufnahme bzw. Konus

Übrigens, wenn man nach "Bohrfutter _und_ B12" sucht, dann findet man genau den Thread von oben, aber ansonsten .... lost in outer search :-S
samson1976 hat geschrieben:Gibt es eine Möglichkeit, den vorderen Teil des Bohrfutter zu fixieren?
Meinetwegen für immer...
Wie von Peter geschrieben:
- Bohrfutter einige Zeit in den Backofen (80-100°C)
- Dorn in den Gefrierschrank
- dann zusammenstecken und einen kräftigen Schlag mit dem Holzhammer oder Holzklotz/Kantel..

Wenn man es richtig macht, dann ist das "für immer".

Achja: Team-Chef-Tip: Nicht auf die Idee kommen und den kalten MK Dorn zur Montage in die Spindel der Bank zu stecken. Geht super, ist aber auch "kalt/warm" und entsprechende "Press-Passung durch Aufschrumpfen" :-W

Ich gestehe meine Fehler ein. Ich hab das selber geschafft. Bin aber gerade noch drauf gekommen als ich mit dem Gummihammer drauf gezunden hab... dann ganz schnell den Konus aus der Spindel.... ich glaub eine halbe Stunde später hätte ich ein richtiges Problem gehabt!!! :smash:

Grüsse
Joe

P.S.: Wehr Rähchdschraibfähller fiendedt, der darf sie von mir aus auch gleich behalten!

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Beitrag von samson1976 » 15.05.2018 - 11:44:17

Super, danke.

Den Beitrag hatte ich in Erinnerung, aber nicht gefunden...
Ich werde das Bohrfutter mal heiß/kalt behandeln.
Mal schauen, wie das bei mir wirkt.

Kennt Ihr ansonsten günstige alternative Bohrfutter/Spannzangensysteme?
Ich benötige es nur sporadisch zum Polieren. Da möchte ich nicht 70 bis 100 Euro ausgeben...


Gruß und Dank,
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Beitrag von Beate » 15.05.2018 - 12:22:37

Hallo Frank,

ich habe das gleiche Problem mit meinem Polierset das ich bei der Schulte gekauft habe, da gibt es ein Video dazu auf der Homepage und da wird das Bohrfutter mit einem Adapter aufgeschraubt.
Grüße aus Oberfranken

Beate

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Beitrag von samson1976 » 15.05.2018 - 12:25:15

Hallo Beate,

ja, die Lösung von Schulte habe ich gesehen.
Ich hätte es gerne günstiger...

Lieben Dank
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Beitrag von chrilu » 15.05.2018 - 12:39:21

Macht keinen Aufwand

Den Bohrfutterdorn reinigen ins Bohrfutter einstecken einmal hinten mit dem Schonhammer draufschlagen und du wirst ihn nie wieder lösen.
Die Steigung (Kegelverhältnis ist ein anderes als auf der MK Seite) und ist nicht gedacht sie je wieder zu trennen.
Wer jemals versucht hat einen Bohrfutterdorn aus dem Bohrfutter zu entfernen weiß wovon ich rede.
Liebe Grüße aus Österreich

Christian

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Beitrag von Beate » 15.05.2018 - 12:40:20

Hallo Frank,

der Adapter würde so bis 30 EUR kosten und nicht 70 bis 100.
Grüße aus Oberfranken

Beate

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Beitrag von samson1976 » 15.05.2018 - 13:30:50

Hallo Beate,

Ich hatte bei dem Preis das kompl. Set (Futter u. Adapter) gedacht.
Bekomme ich denn mein Futter an den Adapter montiert?
Hat doch einen B12/B16 Konus...

Gruß und Dank,
der Frank
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günther
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bohrfutter

Beitrag von günther » 15.05.2018 - 14:34:52

hallo
Ich habe schon länger ein bohrfutter zum schleifen ,an der drechselbank und auch für kleine sachen zum drechseln,kleinste geschwindigkeit und noch nie was passiert
finde sache richtig gut :maintor1: natürlich immer vorsicht
gruß günther

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MaFu
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Re: bohrfutter

Beitrag von MaFu » 15.05.2018 - 18:23:58

günther hat geschrieben:Ich habe schon länger ein bohrfutter zum schleifen ,an der drechselbank und auch für kleine sachen zum drechseln,kleinste geschwindigkeit und noch nie was passiert
finde sache richtig gut natürlich immer vorsicht
Zum polieren reicht aber die kleinste Geschwindigkeit nicht.
Hab das gleiche Problem, da ich mir demnächst auch ein Polierset zulegen will. Bin aber auch noch am überlegen und ohne Lösung.
Gruß
Manfred

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samson1976
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Beitrag von samson1976 » 15.05.2018 - 18:43:16

Hallo.

Also prinzipiell habe ich schon eine Lösung.

In ein 4-Backenfutter eine Gewindestange (M20 oder ähnlich) einspannen. Darauf mit selbstsichernden Muttern und passenden Scheiben die Polierscheiben anbringen.
Entweder eine relativ kurze Stange und die Scheibe endseitig anbringen.
Sollen 2 oder 3 Polierscheiben aufgefädelt werden, könnte man mit einem Rollkörner von der Reitstockseite die Gewindestange abstützen. Dafür die Gewindestange am Ende einfach kurz anbohren.
So etwas gibt es fertig zu kaufen.
Leider deutlich überzogen im Preis (wie so vieles beim Drechseln :heul )

LG,

der Frank
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günther
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bohrfutter

Beitrag von günther » 15.05.2018 - 19:26:39

guten abend
entschuldige meinte zum schleifen ,mit schleifpats
gruß günther

Thomas
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Beitrag von Thomas » 15.05.2018 - 20:33:26

nur so zur Info,
das kegelverhältnis ist auf beiden Seiten gleich.

Und ein Bohrfutter mit so einem Kegel ist halt nur für achsiale Belastung gebaut.

Gruß Thomas

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Wolli
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Beitrag von Wolli » 15.05.2018 - 21:27:27

Hallo zusammen!
Thomas hat recht.
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Morsekegel
vorletzter Satz.
Viele Grüße
---------------------------------
Hager 38 kompakt
Drehstrom-Motor
Frequenzumrichter :)

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Stefan
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Beitrag von Stefan » 16.05.2018 - 06:06:00

Frank
guggst, du

http://www.bealltool.com/products/turning/threeon.php

das gab es mal bei Starbond
Gruß, Stefan

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Beitrag von MaFu » 16.05.2018 - 09:18:46

Also von allen drei Scheiben nebeneinander halte ich gar nichts.
Das mag zwar praktisch sein wenn mann nicht wechseln muss, aber z.B. beim polieren einer Schaleninnenseite wären mir da die anderen Scheiben im Weg.
Gruß
Manfred

Totti1978
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Beitrag von Totti1978 » 16.05.2018 - 10:17:58

Stefan hat geschrieben:Frank
guggst, du
http://www.bealltool.com/products/turning/threeon.php
das gab es mal bei Starbond
Hallo zusammen,

diese Polierscheiben gibt es bei Drechseln & Mehr.
Hier mal den Link:

https://www.drechselnundmehr.de/beall-poliersystem-set/

Gruß

Thorsten

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Beitrag von samson1976 » 16.05.2018 - 10:28:16

Hallo,

ja, dass man vorkonfektionierte Systeme kaufen kann, ist klar.
Dazu schrieb ich ja bereits, dass mir das Preisgefüge nicht gefällt...

Manfred, danke für Deinen Hinweis.
Genau das habe ich, ohne es probiert zu haben, auch als Knackpunkt gesehren: Scheiben in Reihe.

Ich habe jetzt 6 Euro brutto für eine Gewindestange M16 x 1000mm inkl. 6 Kotflügelscheiben 16x40 und 6 selbstsichernden Muttern M16 berappt.
Werde die Gewindestange auf ca. 200mm ablängen. Am Ende dann meine Polierscheiben aufstecken und von beiden Seiten mit den Kotflügelscheiben und selbstsichernden Muttern fixieren.
Das ganze mache ich für jede meiner 3 Scheiben.

Dann kann ich diese bequem auf mein einfaches (Dritt-) Backenfutter spannen und auch flott wechseln.

Ich sehe ein, dass die Geschichte mit dem Bohrfutter an der Spindel suboptimal ist...

Lieben Dank für die rege und konstruktive Beteiligung. :klatsch:

Wenn gewünscht, kann ich dann gerne Fotos von meiner Umsetzung posten...

Gruß und Dank,
der Frank
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Beitrag von befreier » 17.05.2018 - 09:17:19

Ich habe noch eine Anmerkung zur Befestigung auf der Reitstockseite.
Ich verwende auch Gewindestangen, schraube aber auf einer Seite eine Verlängerungsmutter auf, so dass diese etwas übersteht, am besten mit Kontermutter gesichert. Die Spitze des Rollkörners hat so eine runde Aufnahme genau zentral, die ich mit einem Versenker noch gleichmäßig machen kann.
Gruß, Berthold

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Beitrag von samson1976 » 17.05.2018 - 11:02:16

Hallo.

Ich habe nun mal meine Polierlösung hergestellt.

Ich bevorzuge ein offenes System, also quasi fliegend gespannt.
So habe ich mehr Spielraum beim Bearbeiten von Schaleninnenseiten.

Wie bereits geschrieben:
Gewindestange M16 plus Scheiben plus Muttern.
Alles passend "aufgefädelt" und mit einem 24er Ringschlüssel schön fest gezogen.

Bilder:

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Beitrag von Gast » 17.05.2018 - 12:21:46

Hallo Frank ,
nach meinem Dafürhalten ragt die Gewindestange für den Durchmesser viel zu weit raus ! Wenn du zu viel Druck beim Polieren gibst kann sich die Achse in Sekundenbruchteilen "hochschaukeln" und verbiegen und es scheppert richtig , das ist sehr gefährlich für Mensch und Maschine , es kann dir z.B. übelst auf die Finger schlagen .....
Entweder deutlich kürzer einspannen oder ( besser ! ) in ein mit derm Zentrierbohrer gebohrtes Loch am Gewindestangenende die Körnerspitze setzen .
Ich arbeite auch mit M16 Gewindestangen , ich habe die Stangen auf der linken Seite auf 14mm abgedreht um einen besseren Rundlauf und besseren Halt zu erreichen , rechts habe ich ein Zentrierloch für die Körnerspitze gebohrt .
Grüße
Andreas

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Beitrag von samson1976 » 17.05.2018 - 12:28:32

Hallo.
Die Gewindestangen ragen 8 cm in das Futter hinein.
Der Lauf ist sehr ruhig und rund.

Habe eigentlich wenig Sorge...

LG,
der Frank
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Beitrag von GentleTurn » 17.05.2018 - 12:53:07

Andreas H. hat geschrieben:Hallo Frank ,
nach meinem Dafürhalten ragt die Gewindestange für den Durchmesser viel zu weit raus !
Bin ja für Selbstbau, aber den Argumenten von Andreas stimme ich zu.

Zudem würde ich den Gewindegang nicht offen lassen, sondern mit einem
passenden glatten Rohr überziehen. Der kleinste Fussel Stoff oder Haar und schon dreht
sich alles mit. Schuld ist hier nicht der Schal und die Welle unten dreht sicher langsamer.

Ein sehr glattes Rohr fängt auch Haare etc. das habe ich schon gesehen.
Aber ist schon eine Nummer schwieriger. Zudem würde ein Schutzrohr - sofern
straff aufgelegt und eingespannt - dem Schwingen und Biegen noch mehr entgegenwirken.

Beim Beall-System ist die Verlängerung zumindest glatt. Und kürzer.
Wenn man bei einem Werkstück innen polieren möchte, ist ein Polierpilz besser geeignet.
Liebe Grüße, Martin.

Erstaunlich wie verwirrt Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.

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Beitrag von HaBe » 17.05.2018 - 13:59:02

Hallo,
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Konstruktion stabil genug ist, wenn entsprechend Druck beim Polieren ausgeübt wird. Auch der Einwand von GT mit dem Sammeln von Fasern im Gewinde,ist nicht von der Hand zu weisen.
Ich würde so ein Teil verwenden - das ist dafür bestimmt.

Bild

Aber wahrscheinlich ist dir das zu nah am Futter.


*Beitrag bearbeitet von Holzpeter

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