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witterungsbeständiges Holz?

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M00REICHI
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witterungsbeständiges Holz?

Beitrag von M00REICHI » 12.04.2018 - 20:56:51

Hallo zusammen

ich soll einen Weihwasserkessel für ein Grab drechseln. Die Einlage innen wird Glas oder Edelstahl.
Aussen und der Deckel sollen aus Holz sein, das natürlich möglichst lange halten soll.

Welches Holz würdet ihr empfehlen?
Und wie soll es evtl behandelt werden, um der Witterung zu wiederstehen?
MfG Michael

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Martin Höft
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Holz

Beitrag von Martin Höft » 12.04.2018 - 21:04:20

Hallo,
Accoya ist ein absolutes wasserfest Holz für solche Sachen
Mit freundlichen Grüßen
Drechselbank
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M00REICHI
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Beitrag von M00REICHI » 12.04.2018 - 21:21:38

Hallo Martin

ich kenn Accoya, ist eine schnell gewachsene Kiefer, die im Kesseldruckverfahren mit Essig behandelt wird.

Weiß bloß nicht, ob ich da so einfach, ein so kleines Stück kriege.
Ist ja mehr Industrieware zum Brückenbauen und so.

Bin mehr auf der Suche nach einer Alternative.

Vielen Dank.
MfG Michael

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Martin Höft
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Holz

Beitrag von Martin Höft » 12.04.2018 - 21:24:31

Welche Dimensionen brauchts du
Mit freundlichen Grüßen
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Beitrag von M00REICHI » 12.04.2018 - 21:26:49

Hallo Martin


18x18x15 evtl auch etwas kleiner
MfG Michael

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Bernd Schröder
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Beitrag von Bernd Schröder » 12.04.2018 - 23:45:50

Hi!
so groß kriegst Du das nicht.
10,5x10,5cm ist das Dickste in Accoya...
Falls Du es Leimen möchtest, könnte ich Dir die Stücke anbieten, einschl. Leimempfehlung.
...
Aber denke mal über Pockholz nach.
>> Das ist was Endgültiges! Gibt es in der Dimension bei Cropp-Timber
...
Oder heimisch. Dann nimmst Du Robinie.
Mit besten Grüßen aus der Heide!
Bernd

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Beitrag von pickhanhaken » 13.04.2018 - 06:07:48

Hallo Martin,

Das optimalste Holz für Artikel die dauerhaft aussen stehen müssen, ist für mich persönlich Bongossi, (Azobe)
lat. Lophira alata. Dies wird in Hafenanlagen im Wasser stehend als Pfeiler eingesetzt oder an Kaimauern sowie andere Einsätze im Wasserbereich und Hafenbereich.
Das ist meine persönliche Meinung.

Gruss
Andreas

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Beitrag von remus » 13.04.2018 - 08:02:15

Hallo Michael,
wie Bernd schon schrieb, empfehle ich dir auch Robinie,
die kannst du dann noch begasen, dann ist sie schwarz und zum Anlaß passend

Viele Grüße, Rolf
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Beitrag von louisclou » 13.04.2018 - 08:07:39

moin,
im Bootsbereeich wir gerne Teakholz genommen. aber echtes Teakholz ist recht teuer,und das Plantagenholz aus dem Gartenmöbel Bereich erfüllt bei weitem nicht die Ansprüche.

Gruß aus Ostfriesland, Detlef

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Beitrag von Flip » 13.04.2018 - 08:52:11

Hallo Michael

Für den Außenbereich gibt es für mich nichts besseres als Lärche. Das Holz ist durch seinen hohen Harzgehalt sehr wetterbeständig, und braucht nicht behandelt zu werden. Über die Jahre dunkelt das Holz silbergrau bis fast schwarz nach. Da die weichen Holzanteile an der Oberfläche verwittern bildet sich mit der Zeit eine leichte Struktur heraus. Außerdem ist es leicht zu bekommen.

Gruß Günther

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Beitrag von drexljoe » 13.04.2018 - 09:00:09

Hallo Michael

Ich selbst habe im Außenbereich Bongosi eingesetzt. Es ist sehr witterungsbeständig. Wird u.a.für Carports verkauft.

Ansonsten ist Robinie zu empfehlen.

Gruß Joe

stefjoerg
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Beitrag von stefjoerg » 13.04.2018 - 09:00:17

Hallo Michael!

Ich würde da auch auf Robinie und Eiche gehen.

Und ich verstehe nicht warum immer diverse Exoten als erstes genannt werden müssen, obwohl Robinie ist ja auch nur eingewandert..... :-L

Diverse Hölzer werden um die halbe Welt gekarrt, und sind dann vielleicht nicht "ganz legal" geschlägert und von Arbeitsbedingungen und dergleichen ganz zu schweigen. Und wie es "danach" in den Wäldern aussieht möcht i a nit wissen :motz:

Und ich glaube kaum das es diversen Händlern und leider auch den Konsumenten darum geht die Wirtschaft der dritten Welt zu fördern.....


LG Stefan

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Beitrag von loni » 13.04.2018 - 10:35:34

Hallo,
Ich möchte mich meinem Vorredner Stefan anschließen. Eiche ist doch witterungsbeständig, frag mal mooreichi was sein Tausende Jahre alter Namensgeber so mitgemacht hat. Im Jahr 2018 sollte diese Debatte eigentlich nicht mehr geführt werden müssen, meiner Meinung nach.

Viele Grüße

Loni

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Beitrag von louisclou » 13.04.2018 - 10:40:30

ich benutze sehr viele Hölzer aus dem Abbruch, eine dicke fette Haustür aus Teak, die hatte wunderschönes Holz. eine Stahlwendeltreppe, mit Mahagonistufen, ich finde es schön, wenn diese edlen Hölzer wieder verwendet werden.
Gruß aus Ostfriesland, Detlef,

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Beitrag von pickhanhaken » 13.04.2018 - 11:23:33

Hallo,

Ich weiss eigentlich nicht warum die Diskussion jetzt mit Exotenholz nehmen oder nicht nehmen ( in diesem Fall Bongossi) losgeht. Martin hat nach einer Holzart für den Aussenbereich gefragt und nicht erwähnt, das er keine Exoten haben möchte?
Man kann Bongossi in Norddeutschland auch als Second Hand aus den Hafenanlagen kaufen.

Andreas

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Beitrag von M00REICHI » 13.04.2018 - 14:18:50

Hallo zusammen

Vielen Dank für die für die zahlreichen Antworten.

Tendenz geht zu Robinie bzw Eiche.

Das hätte ich zuhause.

Muss aber vorher nochmal Rücksprache halten.
MfG Michael

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