Morsekegelproblem mit Ständerbohrmaschine

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ciclo
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Morsekegelproblem mit Ständerbohrmaschine

Beitrag von ciclo » 17.07.2007 - 10:05:25

Hallo,

ich habe eine Ständerbohrmaschine mit einer MK2 Aufnahme. Das ist an und für sich sehr gut, aber leider halten die eingesetzten Bohrer, Forstnerbohrer, Bohrfutter, .. nicht und fallen sehr oft aus der MK2 Aufnahme. Es handelt sich um eine Einhell 701, ich bin mit dieser sehr zufrieden, der Rundlauf ist gut und die Leistung auch.

Was kann man machen damit die eingesetzten Teile in der MK2 Aufnahme auch halten?

Mein nächster Schritt wäre eine MK2 Reibahle zu kaufen (leider teuer) und die Aufnahme nachbessern. Oder bringt das nichts?

Für Tipps bin ich euch sehr dankbar.

Gruss

Alex

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Jurriaan
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Beitrag von Jurriaan » 17.07.2007 - 10:17:16

Vielleicht hat jemand hier ein Reibahle zum verleihen. Ich habe selbst kein Ständerbohrmachine.
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Beitrag von Bioschreiner » 17.07.2007 - 11:04:34

hi

mach mal das Fett raus

Grüße
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ciclo
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Beitrag von ciclo » 17.07.2007 - 11:16:46

Das Fett habe ich als erstes raus, alles mit einem Entfetter-Spray gesäubert.

Gruss

Alex

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Franz-Xaver
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Beitrag von Franz-Xaver » 17.07.2007 - 11:27:32

Hallo Ciclo,
schau mal die Aufnahme genau an, ob da auf der Planfläche irgend ein Grat dran ist?!?! Wenn ja, diesen entfernen. Dann mit beiden Händen das Futter kräftig nach oben einsetzten. Dann müsste es halten.
Grüsse
Franz-Xaver
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Beitrag von Max Schreiegg » 17.07.2007 - 14:16:26

Hallo Alex,

Es wurden die wichtigen Sachen schon genannt: Kontrolliere, ob die Aufnahme noch Fettreste aufweist, Entfettersprays nehmen manchmal nicht alles mit. Dann ist wichtig, dass die Aufnahme frei von Graten, Spänen aus der Herstellung und anderen Fehlern ist. Wenn das auch gegeben sein sollte, dann kann nur noch die Geometrie Fehlerhaft sein. Aber bevor die dir eine schweineteure Reibahle kaufst, wäre es vielleicht sinnvoller, diese Maschine wieder zurückzugeben, falls da noch Garantie drauf ist und dann vielleicht eine alte zu kaufen. Die werden in der Industrie immer wieder rausgeschmissen udn leider zT sogar verschrottet (ich weiß von zwei Ixion, die dafür vorgesehen sind, aber an die komme ich nicht ran :-W ). So eine Gelegenheit wäre das Beste. Ansonsten wird eine Nachbesserung der Geometrie mittels Reibahle sicherlich etwas bringen, nur ist es aus meiner Sicht fraglich, wie lange das anhalten wird. Oft sind die Wellen dieser billigen Maschinen aus einem nicht gerade hochwertigen Stahl gemacht.

Herzliche Grüße,
Max

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Beitrag von wolfgangP » 17.07.2007 - 14:47:08

hallo ciclo

probier mal einen billigen MK 2 einsatz und säge hinten ein stückchen ab - hatte schon mal bei einem Kumpel das problem (wir haben allerdings den konus mit der drehbank gekürzt)

manchmal ist bei den billigen maschinen der konus um ein paar milimeter zu lang und dann hält er nicht weil er einfach am ende im Schaft ansteht

Hoffe das war deutlich genug - iss einfach zu heiss hier im Büro Uffffffffff

gruss wolfgang

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Matzel1970
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Beitrag von Matzel1970 » 19.07.2007 - 05:24:22

Hallo Alex

Zunächst schau Dir den Kegel an Deinem Bohrfutter an. Der sollte makellos sein. Hier eingeschlagene Macken übertragen sich durch Einschlagen in die Hülse auch auf andere Kegel. Deshalb diese Macken zuerst beseitigen.

Danach kannst Du den Innenkonus nachreiben. Aber dabei immer nur ganz wenig Material abtragen, da die Kegel sehr schnell nach innen rutschen. Die Reibahle immer nur in eine Richtung (vorwärts) drehen. Sonst kann es passieren, dass die Schneiden ausbrechen. Mit einem Tropfen Schneidöl lässt das Ganze einfacher bewegen. Aber nur mit leichtem bis mittlerem Druck arbeiten, damit nur wenig Material abgetragen wird.

Die von Wolfgang genannte Erfahrung des zu langen Kegels oder Ausschlagnase habe ich auch bereits an einer Ständerbohrmaschine gehabt. Ich habe die Ausschlagnase am Schleifstein entsprechend gekürzt. Dabei aber nicht die Kegelfläche beschädigen!

Die Kegel tragen aufgrund ihrer Form. Deshalb immer auf saubere Kegel achten!
Grüsse Matthias

Wirklich wichtige Dinge kann man nicht kaufen.

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Woodpower
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Beitrag von Woodpower » 20.07.2007 - 16:04:14

Hallo zusammen,

genau das gleiche Problem hatte ich auch.
Ich habe die Maschine bei Einhell bzw. beim ISC reklamiert und sie wurde umgehend ausgetauscht.
Nun ist alles feste.
Diese Maschine sind nach meiner Erfahrung damit nur als Notlösung zu betrachten.
Sie sind zu laut, die Abdeckung des Riementriebs klappert und die Pinole hat bei denen offensichtlich grundsätzlich Spiel.

Tausch das Teil nach Möglichkeit um.
Das ISC (International Service Center) von Einhell ist sehr kulant.
Beste Grüße aus dem Oberbergischen Land

Peter

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