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pfeffermühle

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xeroxa
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pfeffermühle

Beitrag von xeroxa » 22.12.2018 - 10:16:04

guten tag
da mir trockenes holz fehlt, wollt ich fragen ob man pfeffermühlen auch nass virdrechseln/bohren kann?
falls ja was muss man beachten?

mfg roger

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Bernd Schröder
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Beitrag von Bernd Schröder » 22.12.2018 - 11:19:58

Hallo Roger!
Auf keinen Fall!
Du kannst die Rohlinge nass vordrechseln und dann trocknen sie schneller,
reissen aber auch mehr...
...philosophische Frage...> Was ist schlimmer?

Ich lasse Rohlinge grob zugeschnitten mind. 2 Jahre im Schuppen liegen und dann
noch ein Jahr in der gut geheizten Werkstatt.
Jetzt schneide ich genauer zu und mache die Rohlinge rund.
Dann sehe ich auch wie Äste und Maserungen am besten zur Geltung kommen und
bestimme die genaue Mühlenlänge und Teilung.
Dabei fallen dann auch gerissene Stücke raus...Feuerholz
Durch den Einsatz der Chrushgrindmahlwerke ist man dabei super flexibel.
Erst jetzt beginnt die Endbearbeitung (Bohren, Formgebung,...)
Mit besten Grüßen aus der Heide!
Bernd

xeroxa
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Beitrag von xeroxa » 22.12.2018 - 11:21:59

sprich jetzt sammeln und in 2 hahren erste mühle machen :-L

hab kch mir leider fast gedacht

mfg roger

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wolfgang1
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Beitrag von wolfgang1 » 22.12.2018 - 11:40:55

Hallo Roger
Genau wie Bernd es geschrieben hat. Bei mir liegen die gebohrten
Rohlinge nochmals 3-6 Monate im Lager.
Alles ander bringt nur Reklamationen der Kunden !
Ich mußte auch die Geduld erst lernen.
Gruß wolfgang

xeroxa
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Beitrag von xeroxa » 22.12.2018 - 11:45:06

bohrst du dann nochmals nach nach 3 bis 6 monaten?

mfg roger

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Hans
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Beitrag von Hans » 22.12.2018 - 11:45:24

Hallo Roger

Der Bernd hat Dir eigentlich schon alles geschrieben.

Da ich viele Mühlen mache, habe ich mir Vorrat geschaffen.

Auf schönes Holz 5 Jahre zu warten ist d...f.


Bild

Ich würde mir jetzt trockene Kanteln 60x60x300
beim Holzhändler Kropp, Hutzelmann usw. besorgen.

So bist du auf der sicheren Seite.


Gruß Hans
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ms75
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Beitrag von ms75 » 26.12.2018 - 09:51:55

Danke für die Tipps , stehe gerade vor dem gleichen Problem...

Kann man Mühlen eigentlich auch aus Ästen machen,
D.h. Wenn der Kern von Holz in der Mitte ist und rausgebohrt wird,
Oder sollte man grundsätzlich nur Holz ohne Kern nehmen?

Auch wenn es von Händler ist und trocken ist, sollte man es nach dem bohren noch so lange liegen lassen?

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Bernd Schröder
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Beitrag von Bernd Schröder » 26.12.2018 - 11:29:13

Hi!
Bei Ästen besteht immer die Gefahr des Reissens und des Verziehen.
Nach dem Ausbohren bleibt ja nur noch "tangentiales Holz" über und das arbeitet
bekanntlich am Stärksten.
Andererseits entspannst Du mit der Bohrung auch das Holz.
>> Es sollte unbedingt trocken sein.

Händlerholz ist nicht immer trocken.
Da kann ich nur warnen...einfach nachfragen, der seriöse Händler gibt eine ehrliche
Antwort.
Und dann würde ich die Rohlinge trotzdem vorbohren und erstmal liegen lassen.
Mit besten Grüßen aus der Heide!
Bernd

xeroxa
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pfeffermühlen

Beitrag von xeroxa » 26.12.2018 - 12:16:53

guten tag

dachte vorbohren soll man nicht bei mühlen? da sich das holz verzieht usw? oder habe ich da wass falsch verstanden? oder nur ganz nassen holz nicht vorbohren?

mfg

roger

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Bernd Schröder
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Beitrag von Bernd Schröder » 26.12.2018 - 13:56:18

Hallo!
Vorbohren hilft beim Trocknen...
...das Holz trocknet so von beiden Seiten.
Wenn Du "eigentlich trockenes" Holz vorbohrst und ein sicheres Wiederaufspannen
in gleicher Position planst, dann kannst Du die richtigen Bohrdurchmesser verwenden.
Falls nicht oder Du hast nasses Holz, würde ich 2-5mm kleiner vorbohren,
um den Verzug auszugleichen.
Nachbohren musst Du sowieso...es sei denn Du hast furztrockenes Holz und
machst Die Mühle gleich fertig.
Mit besten Grüßen aus der Heide!
Bernd

xeroxa
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Beitrag von xeroxa » 26.12.2018 - 14:00:18

danke viel mals

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