Fotos und LED-Röhren

Wie stelle ich meine Werkstücke ins rechte Licht ?

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Oglinchen
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Fotos und LED-Röhren

Beitrag von Oglinchen » 02.06.2023 - 17:27:26

Bei der mittwöchlichen Fotosession sind einige Bilderserien entstanden, bei denen man die Frequenz der LED-Röhren schön erkennen kann.
Alle Bilder wurden mit den gleichen Einstellungen und der gleichen Beleuchtung als Serie aufgenommen. Die Unterschiede in der Helligkeit
kommen von den LED an der Decke. Bei einer Kameraeinstellung von 1/1000 kann man die Frequenz der Lampen schön erkennen.

BEN_8246.JPG
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Soweit mal zum Bilder machen mit LED,
Gruß und ein schönes Wochenende, Oggi
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MaFu
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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von MaFu » 02.06.2023 - 18:08:28

Das Problem kenn ich.
Aber wenn es darum geht die Dynamik beim Drechseln einzufrieren würde ich mit Blitz arbeiten.
Umgebung nicht zu hell und die Kameraeinstellungen so weit runter wie möglich. Also niedrigste ISO und Blende möglichst weit zu. Dabei die kürzeste Verschlusszeit die die Blitzsynchronisation zulässt (je nach Kamera meist 1/60 oder 1/100). Im Ergebnis sollte ein Bild ohne Blitz so dunkel wie möglich sein (am besten schwarz).
Dies hat auch den Vorteil dass die Bewegung noch viel stärker eingefroren werden kann. Anstelle der 1/1000 der Kamera hast Du nämlich je nach Blitz 1/20000 oder 1/30000.
Gruß
Manfred

Phantom
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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von Phantom » 02.06.2023 - 18:24:49

Das ist kein Problem von LED Lampen, sondern von billigen Vorschaltgeräten. Gibt welche, die Blinken mit 50Hz, manche im kHz-Bereich und andere, hochwertige mit Konstantstromtreiber gar nicht.

Ist auch ein weit verbreitetes Problem von minderwertigen Taschenlampen, damit im Schnee oder Regen draußen wird richtig übel.

Oder auch gestreifte Bilder - kommen auch von sowas.

Oglinchen
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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von Oglinchen » 02.06.2023 - 18:52:43

Huhu Mathias
Da liegst du in diesem Fall etwas daneben.
Meine Röhren sind AC, also ohne Vorschaltgerät oder Treiber direkt am Wechselstrom angeschlossen.
Die Helligkeitsunterschiede am Bild sind durch die Frequenz (50Hz) des Wechselstromes.
Bei den auf LED umgebauten Lampen hast du allerdings recht, da sind ja meist auch noch die Vorschaltgeräte aus den Installationszeiten von Opa drinnen.
Gruß und einen schönen Abend, Oggi
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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von GentleTurn » 02.06.2023 - 19:15:09

Moin,

alle Antworten sind "irgendwie" schon richtig. Wer vorhat, mit LED-Technik zu fotografieren und, noch wichtiger, zu videografieren, sollte zum einen zu einer Kamera greifen, die diese Flackerei ausfiltert. Gibt per Software mit 50 und 60Hz. Aber das betrifft dann nur den Netzbetrieb bei uns (50Hz) und in Ländern mit 60Hz Netzfrequenz.

Noch besser sind allerdings Lampen mit Elektronik, deren Frequenz veränderbar ist, um nicht mit Flackern und Streifen im Bild zu kämpfen. Gibts im Bereich von Videozubehör bereits als kleine Flächenleuchten für wenig Geld. Wurde hier im Forum schon mal vorgestellt und verlinkt.

Die richtig beschriebene Blitztechnik geht, aber wenn man bewusst Unschärfe haben will, so wie in den Beispielen, ist Blitzen nicht das Mittel der Wahl.
Liebe Grüße, Martin.

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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von SteffenM » 02.06.2023 - 20:08:03

MaFu hat geschrieben:
02.06.2023 - 18:08:28
Aber wenn es darum geht die Dynamik beim Drechseln einzufrieren würde ich mit Blitz arbeiten.
Guten Abend,

bei meiner Kamera kann ich die Blitz-Option "Nachblitz" einstellen. Der Blitz kommt dann erst am Ende der Belichtungszeit. Das Ergebnis ist eine Kombination aus dem "eingefrorenen" Objekt und der Bewegungsunschärfe. (Die anderen Einstellungen sind mehr oder weniger Standard.)

Schöne Grüße!
Steffen

P1270421.JPG
(Die Kugel rollte von links nach rechts.)

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Re: Fotos und LED-Röhren

Beitrag von Hafer » 03.06.2023 - 10:35:16

GentleTurn hat geschrieben:
02.06.2023 - 19:15:09
Die richtig beschriebene Blitztechnik geht, aber wenn man bewusst Unschärfe haben will, so wie in den Beispielen, ist Blitzen nicht das Mittel der Wahl.
Doch, man kann ND-Filter verwenden und damit die Blende wieder öffnen. Nachteil: Der ND-Filter verdunkelt auch das Sucherbild, was die Bildkomposition erschwert (und natürlich gibt's auch da wieder Gegenmittel, wenn man akzeptiert, dass das Sucherbild von der Wirklichkeit abweicht).

Gruß, Jens

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