Schalenröhre, Flute polieren

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hera
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Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von hera » 23.04.2019 - 21:16:36

Moin allerseits.
Ich habe heute meine 1/2" Thompson Gouge vom Zoll abgeholt und voller Vorfreude an einem trockenen Stück Birke ausprobiert.
Ernüchterung ist untertrieben. Das Ding schneidet, aber nix im Vergleich zu meinen normalen Crown Röhren.
Daraufhin auf meinen normalen Schliff geändert, was etwas Verbesserung bringt, aber noch lange nichts in der Art wie man es von einer Thompson erwarten sollte.

Die Röhre ist schwarz von der Wäremebehandlung, und die Oberfläche macht einen rauhen Eindruck. Fühlt sich an wie gebondert.

Ein Dremel mit Polierstift schafft Abhilfe. Die ersten 10 mm in der Innenseite der Flute sind jetzt poliert, noch einmal kurz schärfen und siehe da, jetzt kann man sagen die Röhre arbeitet, wie es sich für eine Thompson gehört.

Nachdem das so gut funktioniert hat, wird das Gleiche an meinen übrigen normalen Crown Röhren auch erledigt.

Die Ergebnissse sind beeindruckend. Obwohl ich bereits mit den scharfen Röhren zufrieden war, bringt das Polieren der ersten mm im Bereich der Spanabfuhr eine deutliche Verbesserung. Die Spänelocken noch länger, der Schnitt einfach satter, und das wichtigste, die gedrechselte Oberfläche hat Speckglanz, wie es sein soll.

Für mich heißt das jetzt, das bei mir jedes Werkzeug, dort wo der Span abläuft, poliert wird, ob es will oder nicht. Und wenn es nur Einbildung sein sollte, wird trotzdem poliert. ;-)

Ich dachte, ich erzähl das mal...
Gruß
Hermann
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Sternle
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Sternle » 23.04.2019 - 21:36:59

Hermann schrieb:
Für mich heißt das jetzt, das bei mir jedes Werkzeug, dort wo der Span abläuft, poliert wird, ob es will oder nicht. Und wenn es nur Einbildung sein sollte, wird trotzdem poliert.
Ich dachte, ich erzähl das mal...



Danke für's Erzählen :-L
Ich möchte im Leben gern eine positive Spur hinterlassen
Gruß Sternle

Cello
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Cello » 23.04.2019 - 23:53:34

hera hat geschrieben:
23.04.2019 - 21:16:36
Für mich heißt das jetzt, das bei mir jedes Werkzeug, dort wo der Span abläuft, poliert wird, ob es will oder nicht. Und wenn es nur Einbildung sein sollte, wird trotzdem poliert. ;-)
Hallo Hermann,

es freut mich sehr, dass Du so ein entwaffnend ehrlicher Mensch bist. Die Verbesserung des Werkzeugs mag wirklich durch das Polieren geringfügig eingetreten sein, aber der Effekt war besonders groß, weil das Werkzeug vorher so schlecht schien. Außerdem war es deine eigene Idee und du hast es selbst vollbracht. Dadurch wird der Effekt des scheinbaren Erfolgs noch verstärkt. Das ist bei Ikea-Möbeln auch so, man bekommt die Trümmer geliefert und erst durch das eigene Schwitzen und durch die eigenen Fähigkeiten wird ein Schrank daraus, den man bewundert. Würde man ihn fertig kaufen, wäre er längst nicht so schön. Wenn jemand ein sauteures Werkzeug aus Kryo-Pulver-und-sonstwas-Stahl gekauft hat, dann ist dies immer besser als das vorhandene, weil es einfach besser sein muss. Der Effekt wird „Marketing-Placebo“ genannt. In einem Versuch hat man Probanden sechs Gläser Rotwein gegeben. Man hat vor dem Probieren jeden Glases den Preis dazu gesagt: 14.-€ pro Flasche, 6.-€, 8.-€ 24.-€ … und 38.-€ pro Flasche. Welcher schmeckte wohl am besten? Na der für 38.-€ . Hinterher erfuhren die Probanden, dass alles die gleiche Sorte für 6.-€ war.
Bisher habe ich noch keine reproduzierbaren Versuche gesehen, in denen die Verbesserung eines Werkzeuges (z.B. eingebildete Standzeit) nachgewiesen werden konnte. Belehrt mich bitte eines Besseren! Ich bin lernfähig.

Gruß
Cello
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Erick » 24.04.2019 - 07:00:26

Hallo
Ab und zu reinige ich die Fluten meiner Drechselwerkzeuge mit einem Stück Schleifvlies.
Mag sein, dass polierte Fluten Schärfe bringen, ich möchte einfach nur sauberes Werkzeug haben.
Jürgen, ich habe mal wieder aus Deinem Beitrag gelernt ! Z.B. Marketing Placebo, eine interessante Geschichte!

Gruß Erick
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hera
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von hera » 24.04.2019 - 07:56:08

Hallo Cello,
irgendwie hatte ich mit einer Antwort in der Art gerechnet.

Ein paar Hinweise:
Der Effekt, der mich beeindruckt hat, ist nicht bei der Thompson eingetreten, sondern bei der von mir seit Jahren benutzten Crown Röhre.

Wenn bei einem bekannten Werkzeug am gleichen Holz an zwei aufeinanderfolgenden Schnitten eine deutlich spürbare Verbesserung auftritt, brauche ich keine wissenschaftliche Testreihe.
Mir reicht es, wenn das Ergebnis deutlich ist.

Mach dir die Mühe und google mal zum Thema polierte Spannut. Du wirst einiges finden. Warum sind Werkzeuge für Alu und Nichteisenmetalle poliert?
Wir haben vor Jahren in der Tiefbohrtechnik die Oberflächen der PKD Platten an Diamantbohrmeißeln poliert um den Ablaufwiderderstand der Chips zu reduzieren. Mit dramatisch positiven Effekten, die die gesamte Industrie beeinflußt haben.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nur mal was zu erzählen und nicht zu debattieren.

Aber Maketing Placebos und Rotweinvergleich triggern da etwas.....

Nimm doch mal den Dremel und probier's aus.
Wenn's nix bringt, hast du 10 Minuten Lebenszeit verschenkt, und kannst dir deinen Teil denken.
Wenn's hilft, hast du was gelernt. (Wolltest du ja auch)

Prost
Hermann
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radon
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von radon » 24.04.2019 - 08:55:04

Die Spiegelseite beim Hobeleisen heisst ja auch nicht umsonst so.
Das erste was mir damals mein alter Meister beigebracht hat war, dass die der Fase abgewandte Seite der Eisen (Hobel- bzw. Stemm-) glänzen muss.
Wieso sollte das bei Röhren anders sein?
Gruß
Stefan

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drmariod
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von drmariod » 24.04.2019 - 09:06:20

Ich glaub bei so sachen ist es einfach schwierig zu bewerten was "das Ergebnis deutlich ist", oder "dramatisch positiven Effekt". Das kann man einfach nicht quantifizieren und es bedeutet für jeden User einfach was Anderes.
Ich bin von verrosteten 30 Euro Baumarkteisen auf ein 90 Euro HSS Set von Holzmann umgestiegen und dachte nur WOW. Dann zwei DNS Schalenröhren dazu gekauft und dachte WOW... Dann mein Scheppach Schleifstein durch einen anständigen ersetzt und dachte schon wieder WOW...

Gerade denke ich, als Anfänger kommen diese WOW Effekte eher von der Übung als vom Werkzeug. Ich denke wenn man seine Werkzeuge schon gut beherrscht wird der Effekt nicht so stark sein, aber vielleicht täusche ich mich da... Ich bin im Moment an dem Punk, wenn es nicht mehr so gut schneidet, ne Minute an den Schleifer und alles ist für meine Verhältnisse perfekt.
Vielleicht komme ich irgendwann an das FlutePolierLevel :-)

Aber ich muss zugeben, die Spiegelseite meiner Stemmeisen hab ich auch mit 8000er Steinen geschliffen und tut ihrem Namen alle Ehre...
"Etwas nicht zu können ist kein Grund es nicht zu tun..."
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Helfried
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Helfried » 24.04.2019 - 15:22:38

Liebe Leute,

bei Spannagel hab ich nichts gefunden zum Thema, auch nicht bei C.A. Martin.

Aber Gottfried Böckelmann schreibt was, im "Handbuch Drechseln" auf Seite 39:

Drechsler, die ihre sauber geschliffenen Werkzeuge noch zusätzlich am Leder oder an harten
Filzscheiben "polieren", folgen keiner Marotte. Eine polierte Schneide hält lange Schnitt und
schneidet perfekt. Das Polieren ist eine alte "Schärfkultur", die aber heute bei schneller laufenden
Drehbänken nicht unbedingt erforderlich ist.


"Heute" dürfen wir durchaus als "heute" verstehen, das Buch erschien im Jahr 2000 bei Urania Ravensburger.

Selbst hab ich das "Polieren" nach Methode der Schnitzer probiert, mit schnelldrehenden Filzscheiben und Schleifpaste.
Das "Wow"-Erlebnis hat sich in Grenzen gehalten.
Allerdings ziehe ich die Gegenseite der Fase, also auch die Kehlung der Röhren, auch immer schon mit feiner Diamantfeile ab, sodass sie fein glatt ist.

Helfried

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Helfried
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Helfried » 24.04.2019 - 19:31:27

Hallo, nocheinmal ich, noch ein passendes Zitat gefunden:

"The smoothness and evenness of any gouge's flute surface where it intersects with the bevel affects the quality of its cutting edge.
You should therefore smooth and polish the flute using the slipstone edge with the largest-suitable radius. You can also polish the flute
using a narrow felt or cloth buffing wheel dressed with buffing compound, but take care not to dub over the cutting edge."

Mike Darlow, Fundamentals Of Woodturning, Fox Chapel Publishing, 1997, Seite 53.

Mein Übersetzungsversuch:
Glätte und Gleichmäßigkeit der Kehlungsfläche jeder Röhre beeinflussen am Schnitt mit der Fase die Qualität der Schneide. Deshalb
sollte man die Kehlung glätten und polieren, und zwar mit der größtmöglichen Rundung des Abziehsteines. Man kann die Kehlung auch
mit einer schmalen Filz- oder Stoffpolierscheibe, die mit Poliermasse versehen ist, polieren, muss dabei aber aufpassen, nicht über
die Schneide zu schlagen.
....
Herrmann, für deine "Erzählung" bedanke ich mich ausdrücklich - ein guter Anlass, wieder einmal ein paar Bücher hervorzuholen!

Helfried

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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von ToniHanimann » 25.04.2019 - 06:41:49

Hallo

Die Nuten von meinen Werkzeugen habe ich auch poliert.
Ich meine dass die Schneide dadurch länger scharf bleibt (höhere Standzeit).
Feinere Oberflächen ergeben eine feinere Schneide, die weniger schnell verschleisst.
Ob das frisch geschliffene Werkzeug auch besser schneidet ist schwer zu sagen.
Die Nut ziehe ich nicht mehr ab. Die Fase vor dem letzten Schnitt manchmal schon.

Gruss Toni

reisender
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von reisender » 06.05.2019 - 20:00:48

Ich habe letzte Woche einen Satz Drechsel-Eisen von HolzMann bekommen. Nach dem Auspacken eher enttäuscht als überzeugt gewesen. Die Eisen waren stumpf (Finger-Test). Dann ist mir dieser Beitrag eingefallen und ich habe die Eisen mit einer Filz-Scheibe und Polierpaste drüber poliert. Mit mal konnte ich damit den Arm "rasieren". Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Der erste Test an einer kleiner Buchen-Schale ist gut gelaufen, ich konnte ganz dünne, lange und feine Späne abnehmen und die Oberfläche ist glatt und sauber gewesen.
Nun habe ich alle meine Küchen-Messer nachgeschliffen und auch poliert. Das Ergebnis war mehr als überzeugend. Sind zwar nicht wie ein Rasier-Messer scharf, aber doch schon so das man den Arm damit rasieren kann.
Meine Erkenntnis ist: Polieren bringt eine eindeutige Verbesserung.

Grüße, Oskar
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muckel
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von muckel » 07.05.2019 - 01:01:34

Hallo zusammen,
das Thema Schärfen, Abziehen und Polieren ist immer wieder ein interessantes Thema. Hier meine Erfahrungen in wenigen Sätzen dazu:
Beim Schleifen entsteht ein kleiner Grat. Bei Schabern ist dieser notwendig und erwünscht, sonst schneiden Schaber nicht sehr sauber.

Bei allen anderen Werkzeug-Schneiden sollte der Grat abgezogen werden um eine etwas bessere Schnittqualität und Standzeit zu erreichen.
Ich benutze dazu eine, im Handel erhältliche, mit CBN beschichtete Metallplatte, die eine ebene Seite und zwei verschiedene Radien hat. Mit dieser Platte ziehe ich den entstandenen Grat der Schneiden ab. Wird das Werkzeug stumpfer, kann man die Standzeit verlängern, indem man die Fase von Hand nachschärft.

Das Polieren ist eine weitere Steigerung der Schnittqualität. Bei Schnitzwerkzeugen unerlässlich um einen scharfen, sauberen Schnitt zu erhalten. Bei Stemmeisen und Stechbeiteln ziehe ich diese mit einem „Belgischen Brocken“ ab.

Bei Drechselwerkzeugen ist durch polieren auch eine Verbesserung der Schnittqualität zu erreichen. Für mich gilt jedoch hier das ‚Aufwand zu Nutzen-Prinzip‘: Viel Aufwand um ein wenig mehr Qualität zu erreichen, die ich durch das obligatorische Schleifen ebenso erhalte. Das Abziehen mit der CBN-Platte geht schnell und ist effektiv.

Polieren ist nicht ganz einfach, da man damit die Schneide auch stumpf polieren kann.
Viele Grüße
Peter

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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von reisender » 07.05.2019 - 20:55:35

muckel hat geschrieben:
07.05.2019 - 01:01:34
Polieren ist nicht ganz einfach, da man damit die Schneide auch stumpf polieren kann.
Hallo Peter,

genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Auch der Winkel zur Polier-Scheibe ist nicht unwichtig.
Das Abziehen mit pCB-Platten werde ich mal ausprobieren, habe einige rumliegen.

Gruß, Oskar
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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Orgelbauer » 08.05.2019 - 12:26:04

reisender hat geschrieben:
06.05.2019 - 20:00:48
Ich habe letzte Woche einen Satz Drechsel-Eisen von HolzMann ...
Meine Erkenntnis ist: Polieren bringt eine eindeutige Verbesserung.
Grüße, Oskar
Moin Oskar,
habe von Holzmann (auch?) das 8er HSS-Set ! Denke da gibt es noch ein "besonders günstiges" daneben.
Deine Erfahrung mit dem Abziehen habe ich auch gemacht. ;-)

Werde mir trotzdem noch ein paar Tuch-Polierscheiben und eine Leder-Abziehscheibe besorgen.
Abziehsteine hab ich verschiedene, vom Belgischen Brocken bis zum Kunststein.
Schon allein für Schnitz-/ Stechbeitel, auch für Messer gut.

Was gar nicht geht, sind die "modernen" Diamant-Feilen, bzw. das 3er Diamant-Set von Holzmann.
Letzteres war ein Geld-Verbrennen. Taugt nichts. :smash:

Während ein feiner Kunststein durchaus auch geeignet ist, HM-Fräser und Forstnerbohrer wieder "jungfräulich scharf" zu bekommen.
Es gibt verschiedene Formen, also halbrund, dreikantig, halbrund bis zu abgeflacht u.a.
Bei Kunststein empfiehlt sich Öl oder Petroleum statt Wasser.
Während bei B.B. Wasser sehr gut für feinstes Schleifen ist.
...Meine Erfahrung.
Gut Holz und viel Späne - mit Gruß vom (noch) bewaldeten Solling :-C
Orgelbauer

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Re: Schalenröhre, Flute polieren

Beitrag von Sternle » 08.05.2019 - 22:25:37

Hallo Klaus,
ich würde Dir Filzscheiben zum Abziehen/Polieren empfehlen ;-)
Ich möchte im Leben gern eine positive Spur hinterlassen
Gruß Sternle

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