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Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Eure Erfahrungen mit Drechselmaschinen

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PaRay
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Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von PaRay » 29.09.2019 - 21:46:14

Holzmann VD 1100 N_230 V

Baugleich / bauähnlich mit Holzstar DB 1100 und Bernardo KDH 1100

Vor 2 Jahren habe ich mir die Holzmann gekauft als Einstieg in das Hobby drechseln. Vorher hatte ich nur, für sporadische Arbeiten, eine 99,- € Maschine aus dem Baumarkt.
Nun, wo ich auf dem Sprung bin, mir eine anspruchsvollere Bank zu kaufen, will ich meine Erfahrungen mit Holzmann gerne teilen.

Positiv:
Solide, stabil und zuverlässig, gut geeignet für den Einstieg in das Hobby
Mit außen Drehvorrichtung (obwohl das nirgendwo bei Holzmann steht und es auch keiner weiß), aber auf den Bildern der Holzstar (!) gut zu sehen.

Negativ:
Fehlkonstruktion des Handauflage-Unterteils
Keine digitale Drehzahlkontrolle
Fehlerhafte, retuschierte Fotos auf der Webseite (!)
Ungenügende Bedienungsanleitung
Schlechter Support und wenig Zubehör von Holzmann
Vergleichsweise teuer

En detail:
In den letzten 2 Jahren habe ich die Maschine intensiv genutzt, wobei sie mich nie im Stich gelassen hat.
Allerdings, bei Werkstücken, die knapp an die Spitzenhöhe reichen, kommt es vor, dass sie am Motorgehäuse schleifen, das weit in den Arbeitsbereich ragt. Dieser Motor ist auf den Fotos von Holzmann weg retuschiert. (Bei Holzstar und Bernardo sieht man ihn)
Große Probleme hat mir die zweiteilige Führung der Handauflage gemacht, vor allen Dingen beim Schalen drechseln, da sie sehr umständlich zu bedienen ist. 99,9% aller anderen Drechselbänke hat eine einteilige Führung. Auch als Ersatzteil ist so eine, einteilige Führung, von den Firmen nicht zu bekommen. Auch nicht vom Hersteller Kingscraft in Taiwan.
Die Crux dabei ist, dass gerade diese Konstruktion sehr gut geeignet ist, für das außen Drechseln, nur eben im Normalbetrieb echt umständlich.
Das Fehlen der Drehzahlanzeige ist verschmerzbar. Aber mit, ist eine genauere Dokumentation möglich, für künftige Arbeiten und um Fehlerwiederholungen zu vermeiden.
Dass auf der Webseite von Holzmann Fotos gezeigt werden, bei denen wichtige Teile (Motor) wegretuschiert wurden, ist sehr ärgerlich. Auch der „Not-Aus“ Schalter auf dem Foto stimmt nicht. Bei der gelieferten Maschine war er nicht dabei.
Fragen an Holzmann werden nur sehr schleppend und meist unbefriedigend beantwortet. Kundennähe sieht anders aus! Auch bei anderen Geräten, die ich dummerweise von Holzmann gekauft habe, war der Support eher unterirdisch.
Die Auswahl an Zubehör ist eher mäßig, da gibt es bei anderen Anbietern mehr.
Zum Preis – es gibt bauähnliche Maschinen mit besserer Ausstattung zu einem günstigeren Preis.
Mein persönliches Fazit: Diese Drechselbank ist nicht schlecht und als Einstieg, wenn man sie günstig gebraucht bekommt, zu empfehlen. Sie hat fast alles, was man am Anfang braucht. Als Neugerät empfinde ich sie als zu teuer. An den Support sollte man keine hohen Ansprüche stellen.
Ich hoffe das war hilfreich.
Paul

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drmariod
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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von drmariod » 30.09.2019 - 04:58:45

Hi Paul, danke für den Bericht.
Wäre schön wenn Du von den angesprochenen Punkten noch Fotos machen könntest.
Ich kann mir das Problem mit dem Handauflagenunterteil jetzt zB nicht vorstellen...

Viele Grüße
Der Mario
"Etwas nicht zu können ist kein Grund es nicht zu tun..."
(Alf)

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da_Joe
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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von da_Joe » 30.09.2019 - 08:39:44

Hallo,

ich will sicher nicht für die Bank Werbung laufen. Ganz und gar nicht!
Da aber diese Variator-Bank in Massen unterwegs ist (auch Jet usw.) und immer noch angeboten wird, und ich selber mal mit so einer Bank angefangen hab, möchte ich meinen Senf dazu geben. Vielleicht hilft es ja Jemandem, der gerade anfängt und so eine Variator-Bank kaufen will.
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Holzmann VD 1100 N_230 V Baugleich / bauähnlich mit Holzstar DB 1100 und Bernardo KDH 1100
und noch einige andere mehr. Genau genommen ist es eine einfache China-Variator-Bank und tausend _Markennamen_
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Positiv:
Solide, stabil und zuverlässig, gut geeignet für den Einstieg in das Hobby
Solide und stabil liegt auch im Auge des Betrachters und ist im Vergleich zu anderen Bänken auch ehr relativ zu sehen.

Wichtigster Vorteil damals für mich:
Variator ist relativ unkaputtbar, weich für den Anfänger (wenn er mal einhängt) und eben _nomen est omen_ variabel.
Problem: Die unterste Drehzahl ist für den Anfänger immer noch zu hoch. Die FU Bänke (die ich kenne) gehen alle weiter runter.

Übrigens braucht der Variator etwas Pflege (Reinigen, Ölen) und je nach Nutzerverhalten mal nen neuen Riemen (gibts im Netz).
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Allerdings, bei Werkstücken, die knapp an die Spitzenhöhe reichen, kommt es vor, dass sie am Motorgehäuse schleifen, das weit in den Arbeitsbereich ragt. Dieser Motor ist auf den Fotos von Holzmann weg retuschiert. (Bei Holzstar und Bernardo sieht man ihn)
Teilweise richtig, der Motor ragt in den Arbeitsbereich, das kann zu extrem ärgerlichen Momenten beim Nutzer führen.

Bitte bedenken: Bei einem solchen China-Produkt (ohne böswillig sein zu wollen) zuckt kein Mensch, wenn mal 1000 Stück gebaut werden bei denen der Motor 30mm mehr rein ragt, weil grad eben nur welche da waren, die etwas länger bauen. Nur der Anwender zuckt zusammen, wenn er es bemerkt.
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Große Probleme hat mir die zweiteilige Führung der Handauflage gemacht, vor allen Dingen beim Schalen drechseln, da sie sehr umständlich zu bedienen ist. 99,9% aller anderen Drechselbänke hat eine einteilige Führung. Auch als Ersatzteil ist so eine, einteilige Führung, von den Firmen nicht zu bekommen. Auch nicht vom Hersteller Kingscraft in Taiwan.
Die Crux dabei ist, dass gerade diese Konstruktion sehr gut geeignet ist, für das außen Drechseln, nur eben im Normalbetrieb echt umständlich.
Ich glaube verstanden zu haben, was Du sagen willst. Bin mir aber nicht ganz sicher.

Die zweiteilige Führung ist nur zum Aussendrechseln in homöopathischen Dosen gedacht. Am besten gleich weg lassen. Ich musste meine mal schweissen lassen.
Im Normalbetrieb lässt man die einfach weg. Hast das nicht gemacht? Siehe Fotos im Netz.

Ersatzteile gibts von Artec, Jet und Holzmann. Problem: Restwert einer solchen gebrauchten Maschine gegen Ersatzteilkosten aufrechnen. Sieht sehr schnell sehr mager aus.
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Fragen an Holzmann werden nur sehr schleppend und meist unbefriedigend beantwortet. Kundennähe sieht anders aus! Auch bei anderen Geräten, die ich dummerweise von Holzmann gekauft habe, war der Support eher unterirdisch.
Die Auswahl an Zubehör ist eher mäßig, da gibt es bei anderen Anbietern mehr.
You get what you pay for! Was hättest Du erwartet!

Was fehlt an Zubehör für so eine Bank?

Problem beim Zubehör sind die Bänke mit dem zölligen Spindelgewinde. Ständig mit den Adaptern hantieren nervt. Irgendwann hat man dann eine Sammlung an Adaptern, auch net billig!

Als meine damals zum nächsten Anfänger gewechselt hat, habe ich drei Adapter auf M33 mitgegeben (und nen Keilriemen). Der Wert der Adapter als Einkaufspreis entsprach fast einem Viertel vom Gesamtpreis für die gebrauchte Maschine.
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Mein persönliches Fazit: Diese Drechselbank ist nicht schlecht und als Einstieg, wenn man sie günstig gebraucht bekommt, zu empfehlen. Sie hat fast alles, was man am Anfang braucht. Als Neugerät empfinde ich sie als zu teuer.
Sehe ich ganz ähnlich. Kann man sich als Einsteiger kaufen. Muss man aber nicht unbedingt haben.
PaRay hat geschrieben:
29.09.2019 - 21:46:14
Ich hoffe das war hilfreich.
Hoffe ich auch.

Aber: Ich hatte damals vor dem Kauf nicht begriffen, dass meine Jet1236 quasi die gleiche Maschine ist.

Grüsse
Joe

P.S.: Auch ohne Werbung machen zu wollen (es gibt auch andere): Ich hab jetzt eine Killinger 1500 und bin glücklich und zufrieden damit.
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Schwarzwälder
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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von Schwarzwälder » 30.09.2019 - 08:47:04

:?oh Hallo Paul,
als ehemaliger Besitzer genau dieser Bank kann ich Dir in den meisten Punkten zustimmen. Allerdings waren es bei mir schon einige massive Minuspunkte die Du hier nur angeschnitten hast.
So z.B.: eine Planscheibe kann nur verwendet werden, wenn es die original Holzmann Scheibe ist, alle andern mit normaler Gewindelänge stehen an diesem verdammten Motor an bzw. das aufgespannte Werkstück steht an. Wie schon in einem anderen Post von mir hier erwähnt, stimmte die Höhe der Spitzen Reitstock/Spindelstock nicht überein. Nach Reklamation bei der Firma erhielt ich zur Antwort, dass bei Maschinen dieser Preisklasse diese Toleranz einfach normal ist :?? :?? :?? - ergo hab ich den Reitstock unterlegt.
Das "Handauflagenteil" tja was soll man da schreiben? Einfach nur eine große Sch...e anders kann man diese Fehlkonstruktion gar nicht bezeichnen, meine Handauflage war nach dem ersten größeren Ast im Werkstück zerbrochen, Fehler im Guss. Von der Firma erhielt ich erst die Antwort, dass da wohl ein Ast gewesen sein muss.... welch Wunder wenn sich im Holz manchmal Äste verstecken - Frechheit sowas....erst als ich sehr massiv wurde und gedroht habe diesen Mist auch zu veröffentlichen, lenkte die Firma ein und schickte mir eine neue Handauflage zu (kulanter weise , O-Ton) obwohl die Bank noch in der Gewährleistungszeit war.
Die Zapfenstärkt im Handauflagenteil ist exakt 25mm, so dass auch eine andere Handauflage mit zölligem Zapfen nicht benutzt werden kann. Ich hab mir dann 25mm Edelstahl besorgt und ein Freund hat mir eine neue Auflage geschweißt.
Die Kopiereinrichtung hab ich nie benutzt, kann also da nichts zu sagen.
Der Motor ist sehr laut und die Drehzahl darf wirklich nur bei laufendem Motor geregelt werden, sonst gibt's Schrott. Den gibt es auch, wenn die Mutter unterhalb des Motorblockes nur soweit angezogen ist, dass der Block sich mittels des Hebels auch noch verriegeln lässt. Dann beginnt der gesamte Motorblock zu wandern. Also Hebel spannen und dann eben die Schraube zuknallen, damit der Motor an seinem Platz bleibt. :heul :heul :heul

Meines Erachtens nach ist die Bank geeignet dem Benutzer sehr schnell die Freude am drechseln zu verderben, leider gab mein Budget damals nicht mehr her, aber ich würde mir diese Bank niemals wieder kaufen.

Grüße
Achim
Der Schwarzwälder
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Mir chenne alles usser hochdütsch

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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von Mue » 30.09.2019 - 11:56:22

Hallo,
jetzt auch noch mein Senf dazu.
Die Bänke dieser Bauart entsprechen genau dem, was man für den Preis erwarten kann. Drehbare Spindelstöcke, durchbohrte Spindeln und "variable Drehzahl" fangen beim größenmäßig vergleichbaren Wettbewerb in der doppelten Höhe an. Da muss man mit Abstrichen rechnen.
Für einen Anfänger ist das trotzdem immer eine Überlegung.
Für den Variatorantrieb möchte ich eine Lanze brechen, der funktioniert gut, man muss ihn pflegen, nicht im Stand schaltbar ist zwar gewöhnungsbedürftig, geht aber. Die hohe Minimalgeschwindigkeit ist aber eine Einschränkung die für Spindelarbeiten ok sein mag, bei Schalen aber schwierig ist. Rohlinge auf der Bandsäge vorbereiten und bei mir war die Bank zusätzlich mit 75kg Ballast beschwert.
Der Motor war bei mir nie im Weg, habe meistens ohnehin mit Futter oder Planscheibe gearbeitet. Allerdings kriegt der Motor viel Staub ab, muss man halt regelmäßig ausblasen.
Das Handauflagenunterteil mit Verlängerung kann man vergessen bzw. muss man vergessen! :-W Das ist im günstigsten Fall schlecht zu handhaben, aber wer eine größere Schale drechseln will :smash: :smash:
Wenn man das Ding richtig zum Holz einstellt (Ausleger im Winkel zum Unterteil) nehme man sich die Hebelgesetze vor Augen - das kann nicht halten und dann wird's gefährlich, Mir ist das Handauflagenunterteil gebrochen (Holz ist halt nicht gleichmäßig) und nur mit Glück ist das abgebrochene Teil neben meinem Fuß eingeschlagen. Fazit: die Verlängerung weglegen und ganz hinten im Schrank verstauen. Zum Außendrehen taugt die Bank auf keinen Fall.
Mein größtes Problem war aber die dürftige Verarbeitungsqualität. Genau arbeiten kann man damit nicht, bei Schalten nicht so wichtig, aber Dose und Deckel passend zu kriegen oder umspannen - das kann passen, meistens aber nicht.
Die mangelnde Fertigungsqualität führt auch dazu. dass sich die Klemmung von Spindel- oder Reitstock schon mal löst (der Hebel im Reitstock ist nur einseitig gelagertt). Fest anziehen mag zwar helfen, aber die Hebel sind wohl mit Absicht sehr kurz. Auch die Pinole im Reitstock hatte bei mir merkliches Spiel, die Feststellschraube muss man also immer benutzen, beim Bohren geht das aber nicht... :smash:
Ich hab ein paar Jahre damit Holz rund gemacht und wußte dann genau was ich wollte. Manche Erfahrungen muß man selber machen.
Ich bin mir sicher, dass es diese Bank noch lange geben wird, der Preis bleibt heiß.

Schöne Grüße
Manfred

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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von PaRay » 30.09.2019 - 12:56:02

Hallo Mario und ihr lieben anderen Kommentatoren,

habt Dank für eure Meinungen! :danke:
Um das Thema noch etwas zu veranschaulichen, habe ich ein paar Fotos zu den Problemfeldern gemacht.

Außendrehen - mein Werkstück ist zwar nicht optimal zur Präsentation, doch einen großen Teller hatte ich nicht zur Hand.
Man kommt zwar recht weit raus mit dem Ausleger, doch wirklich stabil ist anders. :-A Mehr als Engelshaar würde ich damit nicht drechseln wollen.

Handauflage Konstruktion - die Knebel sind recht zierlich und lösen sich gerne bei Vibrationen. Bei Schalen liegen die Teile oft eng beieinander, sodass sich die Knebel ins Gehege kommen, oder am Bankbett hängen bleiben. :-W Zum drechseln einer Schüssel, muss ich das Teil quasi um die Schüssel herum montieren, was ziemlich labil ist. Das Nachführen wegen der Spanabnahme ist auch ein friemiliges Geschäft. :heul

Gefahr :re: da die Spindel keine Feststellmöglichkeit hat, behelfe ich mir mit einem Gabelschlüssel, beim aufdrehen eines Futters. Vergesse ich ihn wieder abzunehmen, gibt es einen Flieger - nicht gut !!!

Abstand zum Motor - mit der Planscheibe habe ich einen Abstand von ca. 11 cm zum Motor, bei einer Spitzenhöhe von ca. 18,5 cm. Da wird es manchmal eng und schleift oder blockiert einfach. :-W

Noch Fragen? Ein paar Tage wird die Maschine noch bei mir stehen, vielleicht finde ich ja einen Käufer oder ich nehme sie als Antrieb für meine Wabbelscheiben mit verkürztem Bett, auf dem Tisch, ohne Füße.

Ansonsten bin ich hoffentlich alt genug für eine Killlinger 1500, die soll meine nächste sein.

Liebe Grüße
Paul


Abstand Motor.jpg

Nachstellen.jpg

Labilität.jpg

Anstoß Teile.jpg

Außen drehen.jpg

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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von PaRay » 10.10.2019 - 19:43:06

Manchmal braucht es nur einen kleinen Hinweis, um ein großes Problem zu lösen.
da_Joe hatte die Idee, das wacklige Mittelteil der Handauflage einfach weglassen und die Handauflage direkt in die Halterung einstecken.
Das klappt wunderbar! :danke:
Fragt sich nur, warum Holzmann nicht auf die Idee gekommen ist. In der Anleitung steht jedenfalls nichts.

Beste Grüße
Paul

Handauflage.JPG

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Re: Holzmann VD 1100 N_230 V - Licht und Schatten

Beitrag von remus » 10.10.2019 - 20:43:18

Hallo

eigentlich hat man es ja vor Augen...
man kann auch den Schutzdeckel des Ventilators abschrauben und gewinnt etwas Platz
aber kein Drechsler wird einem zu der Maschine raten,
aber man lernt daraus

Viele Grüße
Rolf
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind" (Albert Einstein)

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