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Problem Reduzierhülse MK 3 auf MK 2

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Schnecke
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Problem Reduzierhülse MK 3 auf MK 2

Beitrag von Schnecke » 15.03.2014 - 18:34:56

Hallo liebe Metallspezialisten,

wie manche von euch wissen habe ich seit kurzem eine "Kreher" mit MK 3. Um auch mein bisheriges Zubehör mit MK 2 nutzen zu können, habe ich mir natürlich eine Reduzierhülse MK3/2 dazugekauft.

Nun mein Problem:

Wie kriege ich z.B. die mitlaufende Spitze wieder raus :?? :??

Bild

hier die bereits "eingesteckte" MK 2 Spitze
Bild

und hier ist nix da, um sie auszuwerfen... :??

Bild

Bild

Bild

Bild

Die bisherigen MK 2 Hülsen verschwinden alle komplett in dem langen Schaft der MK 3 Hülse :re: :re: :-(


Brauche ich da noch ein extra Werkzeug?

Oder habe ich die falsche Reduzierhülse gekauft?

Da ich in Fragen Metall naehzu Null-Ahnung habe, bitte ich um eure Hilfe und um leicht verständliche Antworten.

DANKE

sagt Christian

prickelpit
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Beitrag von prickelpit » 15.03.2014 - 18:47:34

Hallo Schnecke,
das Problem hab ich auch und mach das einfach mit einem5mm Dorn den ich schräg durchs Langloch einführ und mit einem kräftigen Hammerschlag den MK 2 Kegel raustreibe. Klappt eigentlich immer, jedenfalls ist noch kein MK 2 Teil dringeblieben.


Grüsse Pit
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sRaachermannl
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Beitrag von sRaachermannl » 15.03.2014 - 19:06:19

Hallo Christian,

im Metallbereich haben MK-Aufnahmen eine Fahne, die bis in das Langloch reicht. Mittels eines keilförmigen Austreibers kann man dann die Teile wieder trennen.
Auf Deinem Foto sieht es so aus, als ob der MK2 das Steb-Center ein wenig in das Langloch reicht. Das könnte reichen es noch mit dem Austreiber zu lösen. Sollten jedoch die MK2 vor dem Langloch enden, könntest Du mit einem geeigneten Schraubendreher versuchen oben zu lösen und von einem Metaller Deines Vertrauens eine Austreibbohrung durch die Fahne bohren zu lassen. Achtung, die MK-Aufnahmen sind gehärtet, es geht also kein HSS-Bohrer.

Ein schönes Wochenende
sRaachermannl - Jürgen
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tweetyGS
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Beitrag von tweetyGS » 15.03.2014 - 19:24:13

Hallo Christian,

witzigerweise habe ich aktuell das gleiche Problem. Neue Verlängerung + neue Spitze , nur einmal zusammengesteckt, nie benutzt, sitzt bombenfest. Jetzt habe ich das auch mit dem Körner probiert, der hat sich jetzt schräg verspannt und geht auch nicht mehr heraus.

Mein nächster Versuch wäre dann: etwas warmmachen ( Föhn, nicht Flamme ) + Eisspray

Aber vielleicht kommen ja noch Hinweise

RG

Jochen

Herbert
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Beitrag von Herbert » 15.03.2014 - 19:33:27

Hallo Christian,

falls der Dorn ein Innengeweinde hat > Inbusschraube
oder Stahlkugel bzw. kleinen Stahlzylinder vor dem Austreiben einlegen
oder zwischen Konus und Kopf eine keilförmige Gabel eintreiben.

Viele Grüße
Herbert
Zuletzt geändert von Herbert am 15.03.2014 - 19:39:35, insgesamt 1-mal geändert.

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catweazle2012
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Beitrag von catweazle2012 » 15.03.2014 - 19:38:41

Hallo Christian,

Versuch mal eine kleine Mutter zwischen Austreiber und Deiner Spitze zu legen.
Hast Du einen Austreiber ? Wenn nicht, denn brauchst Du sowieso mal.

Wenn Du die Spitze dann raus hast, würde ich bei allen Teilen hinten eine kleine Schraube ( Schraubenkopf nicht größer als dein Langloch breit ist bis zum Anschlag reinschreiben.
Somit kann's Du dann die Spitzen mit dem Austreiber wieder rausbringen.
LG
Gerhard

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Beitrag von Bernd W. » 15.03.2014 - 20:04:18

Hallo Cristian

einfach einen Hartholz oder Kunstoffkeil(Alu geht betimmt auch) nehmen in der Mitte eine Aussparung reinsägen und zwischen Mitläuferkopf und Mk-Hülse stecken ein Schlag mit dem Hämmerchen auf den Keil.... dann sollte sich der Konus lösen
so machen wir das bei mir auf der Arbeit funzt einwandfrei
Gruss Bernd
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Beitrag von Gerd57 » 15.03.2014 - 20:09:17

Hallo Christian,

dieses irgendwie rausprokeln ist doch nix. Diese Redu-Hülsen sind ja nicht so teuer, spendier einfach jedem oft genutzten Einsatz eine. Oder musst du zwischen MK-2 und MK-3 wechseln? Dann bleibt nur, die MK-2 Einsätze zu verlängern, damit der Auswurf-Keil greift... oder Herberts Vorschläge anwenden. Spass macht das aber nicht.
Gruß
Gerd

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Beitrag von Cello » 15.03.2014 - 21:35:43

Hallo Schnecke,
catweazle2012 hat geschrieben: Versuch mal eine kleine Mutter zwischen Austreiber und Deiner Spitze zu legen.
Diese Methode wende ich auch an. M6-Mutter auf den MK2 gelegt und einen Schlag auf den Austreiber.

Gruß
Cello
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Beitrag von Hans » 15.03.2014 - 22:06:09

Hallo Christian

Die Hilfsvorachläge greifen hier nicht und führen eigentlich nur nur Beschädigung.

Wenn das Teil schon mal festsitzt und durch das Langloch nicht ausgetrieben werden kann,
weil er zu kurz ist hilft eine kleine Mutter zur Überbrückung das der Austreiber greift.

Ich habe mein Problem so gelöst, das ist ein passend langes und dem Durchmesser etwas kleineres
Rundreisen mit passendem Schweißgerät aufgeschweißt habe.
Hartlöten ist sicherlich auch möglich.

Aber ich bin gespannt was noch für Antworten kommen.

Gruß Hans
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Beitrag von emcolorch » 15.03.2014 - 22:19:29

Nabend
Ich habe das bei ner MK2 Verlängerung.
Ein Imbusschlüssel einschieben und mit dem kleinen Hammer gefühlvoll drauhauen und
das Teil ist lose.
Klappte bisher immer ohne Probleme.

Gruß Stefan

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Beitrag von richie » 15.03.2014 - 22:40:18

Das Problem hatt ich auch, hab's irgendwie geschafft.

Jetzt ist mir gerade die Idee gekommen, man könnte das Langloch des Adapters durch Schleifen verlängern, Bohren wird kaum gehen wegen der Härte.

Gruß
Erich

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Beitrag von Drehspan » 15.03.2014 - 23:21:11

Der vernünftigste Vorschlag ist der von Gerd57.
Alles andere ist Murks.

Gruß
Drehspan
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Beitrag von Hochburg » 16.03.2014 - 00:27:25

Hallo zusammen
Dann bleibt nur, die MK-2 Einsätze zu verlängern, damit der Auswurf-Keil greift...
Die Idee kann relativ einfach umgesetzt werden, indem du ein passendes Stück Rundstahl zuerst in den MK2-Einsatz machst und erst dann der gewünschte Einsatz!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Roland

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Beitrag von Uwe » 16.03.2014 - 00:36:36

Hallo
warum sollten die Mk Hülsen gehärtet sein :??
meine konnte ich ohne Probleme bohren

Uwe
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Beitrag von chrilu » 16.03.2014 - 09:07:25

Natürlich sind die Hülsen gehärtet.
Allerdings wird heute viel Einsatz bzw. Induktionsgehärtet.
Wenn du von hinten bohrst kommst du in den Bereich der nicht gehärtet ist. Da nur die Außenhaut bzw der Innenteil des Konuses gehärtet werden, bei der Methode.
Wären die Teile nicht gehärtet wären sie sehr schnell kaputt.

Ich hab bei solchen Problemen auch die Methoden von Hans verwendet.
Liebe Grüße aus Österreich

Christian

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Beitrag von 007franzi » 16.03.2014 - 11:52:17

Hallo Christian,
das gleiche Problem hatte ich auch.
Ich hab es jetzt so gelöst indem ich am Ende des Konus eine Gewindebohrung gemacht habe in das ich eine Schraube M5 eingesetzt habe, wie auf dem Foto zu sehen, klappt es gut und man braucht nicht irgend ein zusätzlichen Pinöpel und hat keine große fumlerei.
Grüsse aus dem Spargelland.
Franz
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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (Hermann Hesse, Die Stufen)

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Beitrag von Hans » 16.03.2014 - 17:20:19

Hallo

Hallo Franz
M5 ist nicht gerade überdimensioniert.

So sieht meine Lösung aus.

Bild.

Was ich für einen Blödsinn halte, ist das Langloch nachzufeilen oder bohren.
Der Austreiber fällt dann ins Leere.
Und der Nächstgrößere ist aber zu breit.
Sorry, wenn ich das Wort Blödsinn verwende.

Bin immer noch gespannt was alles an Antworten kommt

Gruß Hans
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Beitrag von Schnecke » 16.03.2014 - 18:01:16

Hallo liebe Drechslerkollegen,

vielen Dank für eure vielfältigen Tips und die vielen Antworten!

Ich dachte schon, nur ich habe das Problem. Aber so bin ich schon beruhigt, wenn es anderen genauso ergeht...
Oder musst du zwischen MK-2 und MK-3 wechseln?
JA!

Aufgrund der vielen Beiträge und aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten, ging ich heute mittag kurz in den Keller. Meine Metallkenntnisse und auch bearbeitungstechnischen Möglichkeiten (Hand-Metallsäge, Feilen und Gewindeschneider) sind ziemlich beschränkt. Mit Schweißen, Hartlöten oder so geht da gar nix!!! :no :no

Deshalb habe ich mich dafür entschieden:

Bild

zu 1: Gewinde M6 eingeschnitten, M6 Schraube eingedreht und mit Sekundenkleber festgeklebt.

zu 2: Der Konus war zu lang: Deshalb einfach am Schleifbock zurechtgeschliffen und verkürzt.

zu 3: Die "Sorby´s" hatten am Ende von Haus aus ein Loch. Da passte eine M 8 Schraube rein (ohne ein Gewinde zu schneiden), die ich mit Epoxidharz festgeklebt habe.

Bild

Bild

Und jetzt klappt es auch mit dem lösen... :-) :-)
Bild

Viele Grüße

an alle Helfer, Ideengeber und ebenso Leidgeprüfte

sagt Christian

Danke auch an "Eifler" Erich.

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Beitrag von Uwe » 16.03.2014 - 18:54:50

Hallo Christian,
hoffentlich war das bei Nr. 3 kein Eigentor
da Du jetzt nicht mehr an die Schraube für die bewegliche Spitze kommst

Uwe
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Beitrag von Schnecke » 16.03.2014 - 19:57:26

OH :?oh :re: :re: :?oh

jetzt wo Du es sagst... :motz: :motz:

Aber zur Not tut es auch eine kleine Zange... :-)

um das Spitzchen zu entfernen....

meint Christian

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