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Drechseleisen mit HM Plättchen

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Kunze
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Drechseleisen mit HM Plättchen

Beitrag von Kunze » 26.06.2018 - 17:37:02

Moin moin

am 2.6. in Saalfeld konnte ich den Pitbull und andere selbstgemachte Eisen anschauen.

Mit Haken trau ich mich noch nicht. Dazu hake ich mit normalen Eisen noch zu oft ein.

Aber meine 2 neuen Eisen lassen sich verblüffend einfach handhaben.

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Ralf
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Beitrag von Tüftler » 26.06.2018 - 20:07:16

Hallo Ralph,
sieht super aus, was du gemacht hast. Aber die Schneidplatten wollen mir nicht gefallen.
Ich würde dir diese empfehlen
https://www.paulimot.de/rund-ums-drehen ... -a-poliert
Ich verwende sie selber in zwei Größen. Die sind viel schärfer als die beschichteten.

Gruß,
Tüftler
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Beitrag von Kunze » 26.06.2018 - 20:22:27

Danke für den Tipp.

hab mal ein paar mit 10mm bestellt
Gruß

Ralf
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Drechseleisen mit Wendeschneidplatten (WSP)

Beitrag von eibchen » 05.07.2018 - 21:32:26

Hallo Ralf,
die Schrauben müssen auch passen und sollten keinesfalls oben aus den WSP herausstehen, das staut den Spanablauf.

Gruß Peter/eibchen

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Beitrag von UriStefan » 06.07.2018 - 10:43:06

Die schneiden nicht richtig, die kratzen nur!
Geht vielleicht in hartem Holz ansonsten sollte man sich für die schönen Halter einen Tassenstahl aus HSS besorgen. Das schneidet richtig.
HM ist einfach nicht so scharf wie HSS, hat auch nicht so schlanke Keilwinkel, wie sie für weiches Holz von Nöten sind.
Leider sind die Tassenstähle ziemlich teuer, man kann sie aber mit einer Aufnahme für einen Akkuschrauber gut nachschleifen und dann halten sie ewig.
Schau sie Dir mal bei Steinert z.B. an, da siehst Du den Unterschied in der Schneidengeometrie zur HM-Platte.

Gruß

Stefan

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Beitrag von Tüftler » 06.07.2018 - 12:39:09

Hallo Stefan,

Da muss ich dir leider widersprechen. Ich benutze die polierten Wendeschneidplatten schon lange und hatte noch nie Probleme. Sie sind sehr scharf und ich benutze sie bei allen Holzsorten und auch bei Alabaster. Die beschichteten sind zum drechseln nicht gut geeignet.

Gruß,
Tüftler
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Beitrag von Jurriaan » 06.07.2018 - 13:40:00

Ich glaube, ich sehe hier ein Mißverständnis.

Die Goldene im Bild schneiden nicht (gut), weil beschichtet (wenn man eine scharfe Kante beschichtet, wird die scharfe Kante abgerundet durch die Beschichtung. Vielleicht wird sogar vorher abgerundet, damit der Beschichtigung gut haften kann).

Die unbeschichtete Wechselplatten, ich sah auch ein Link, schneiden wirklich OK. Sehe auch hier:

viewtopic.php?t=50337

und diesen Bild

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SteffenM
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Wie viel Stahl muss ins Heft?

Beitrag von SteffenM » 12.10.2018 - 20:30:29

Guten Abend!

Ich hole dieses alte Thema mal wieder hoch, da ich mir auch ein Ausdrehwerkzeuge mit Wendeschneidplatte bauen möchte. Die wesentliche Arbeit ist schon getan, aber nun stehe ich vor der Frage, wie viel vom Rundstahl in das Heft gehört. Reichen 10cm, wenn die gesamte Stange 25cm lang ist? (Ich werde wahrscheinlich keine tiefen Schalen oder gar Vasen drechseln.) Und wie befestigt man die am besten: Einfach einkleben?

Falls ihr Tips habt, lasst es mich wissen!

Danke im Voraus und schöne Grüße
Steffen

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Beitrag von Volker » 12.10.2018 - 20:43:03

Hallo Steffen,
hier ein paar Anregungen

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Die Preise musst Du Dir bitte weg denken

Gruß

Volker
GEIGER gut, alles gut

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Re: Wie viel Stahl muss ins Heft?

Beitrag von oldy-2913 » 16.10.2018 - 17:11:07

SteffenM hat geschrieben:
Falls ihr Tips habt, lasst es mich wissen!
Moin Steffen
Ich befürchte, daß du mit dem Teil nicht wirklich glücklich wirst,
denn der Drehpunkt liegt deutlich über der Mittelachse
und dadurch wird das Eisen zum Kippen neigen.

Du wirst also sehr konzentriert arbeiten und das Teil gut festhalten müssen ... :re:

Hier mal 2 Teile von mir:

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Hier habe ich zusätzlich noch die Unterseite der Stange abgeflacht

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Hier ein Teil für "besondere" Fälle

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zB. hierfür: viewtopic.php?t=21125 ... Eierbecher "Made by oldy" ... :mrgreen:

Gruß Wolf

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Re: Wie viel Stahl muss ins Heft?

Beitrag von SteffenM » 16.10.2018 - 19:56:43

oldy-2913 hat geschrieben: Moin Steffen
Ich befürchte, daß du mit dem Teil nicht wirklich glücklich wirst,
denn der Drehpunkt liegt deutlich über der Mittelachse
und dadurch wird das Eisen zum Kippen neigen. [...]
Danke für deinen Hinweis! Der Praxistest steht noch immer aus, aber falls sich deine Befürchtung bewahrheitet, muss ich die Stange wohl etwas zurechtbiegen. (Der Versatz liegt bei ca. 6mm.)
oldy-2913 hat geschrieben:Hier habe ich zusätzlich noch die Unterseite der Stange abgeflacht
Welchen Zweck hat das: Drehung um die Kante statt Rollbewegung oder ist es für mehr Stabilität bei horizontal angesetzter Platte?

Schöne Grüße!
Steffen

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Re: Wie viel Stahl muss ins Heft?

Beitrag von oldy-2913 » 16.10.2018 - 20:41:41

SteffenM hat geschrieben:...mehr Stabilität bei horizontal angesetzter Platte? ...
Ja, ich habe zB. momentan wieder ein Brennholz Scheit auf der Bank

Bild

und da ist es bei unterbrochenen Flächen sehr angenehm, wenn mann sich nur auf den Schnitt
und nicht auch noch auf die Stellung der Schneidplatte konzentrieren muß ... :-S

Gruß Wolf

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