SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Eure Fragen rund um die Elektrik und Elektronik

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Tüftler
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SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 08:11:27

Hallo Drechselgemeinde,

Ich frage jetzt einfach einmal, in der Hoffnung, das mir jemand helfen kann.
Ich habe ja von Elektrik genau so viel Ahnung, wie vom Fußball................gar keine :mrgreen:
Ich habe 10 SMD (á 3V / 700mah). Wenn ich eins anschließe, brauche ich eine Batterie mit 3V und 700mah. So weit ist es ja klar und die Batterie hab ich ja auch.
Aber...........wenn ich jetzt alle 10 anschließen möchte, brauche ich dann 30V :?? und wie viel mah :?? :?? :??
Entweder ich steh jetzt auf dem Schlauch, oder ich bin einfach zu doof dazu.
Ich habe schon Taschenlampen mit 24 SMD gesehen welche auch nur mit 4,5V laufen und das extrem hell.
Ich möchte ungern Versuche starten, welche vielleicht schief gehen. Die SMD einzeln zu bekommen ist nämlich nicht einfach.

Ich würde mich über Hilfe freuen.
Gruß,
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von helme » 28.04.2019 - 08:45:50

Bin leider auch kein Elektronikprofi.
In Reihe geschaltet brauchst du dann 30 Volt,oder man macht eine Parallelschaltung dann reichen dir die 3 Volt weil jede von den SMD´s mit 3 Volt angesteuert (versorgt)wird.Die Amperezahl der Akkus hat was mit der Einschaltdauer zu tun ,wie lang sie leuchten,je mehr Ampere desto länger die Leuchtdauer.
Wie eine Reihen oder Parallelschaltung aussieht da kannste bei Tante Google mal schauen.
Bei einer 3 Volt 700 mAh SMD ist ein Akku mit 700 mAh in knapp einer Stunde leer.
Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Zuletzt geändert von helme am 28.04.2019 - 08:53:19, insgesamt 1-mal geändert.
Mfg Helme

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Schwarzwälder » 28.04.2019 - 08:49:56

Hallo Tüftler,
meinst Du wohl LED's, denn SMD heist nichts anderes, als dass die Bauteile nicht mehr so wie früher verarbeitet sind sondern lediglich auf der bedruckten und mit Lötbahnen versehenen Oberfläche der Schaltung verlötet, deshalb Surface Mounted Device.
Grüße und einen schönen Sonntag
Achim
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 09:05:52

Wenn der Akku mit 700mah in einer Stunde leer ist, würde dann ein Akku mit 1400 mah länger halten und schadet das dem Bauteil nicht :??
In der Beschreibung steht ca 700 mah.
Das heißt, wenn ich 10 Stück betreiben möchte wäre ein Netzteil mit 30V von Vorteil, was mich aber wieder an ein Kabel bindet. Das wollte ich eigentlich vermeiden.
Ich bin etwas verwirrt :-(
Aber mit vereinten Kräften werden wir das schon schaffen ;-)

@ Schwarzwälder
Ich weiß, das es sich um LED's handelt, aber das ist halt der übliche Begriff für diese Bauweise.
Aber wer sich damit beschäftigt, weiß schon, was ich meine :peace

Gruß,
Tüftler
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von RS-36 » 28.04.2019 - 09:18:28

Hallo Tüftler,

also wie schon geschrieben bei Paralellschaltung liegen alle LED‘s an 3V dann zieht
jede ihren Nennstrom vom Akku somit kürzere Leuchtdauer.
Bei Reihenschaltung mußt du die Spannung erhöhen so dass an einer einzelnen LED
3V anliegen, Kirchhoffsches Gesetz. (Polarität beachten, da Halbleiter!!)

https://www.ralf-jesse.de/files/content ... hoff_2.png

Hier z.b.:
Uges=U1+U2+U3

Das war jetzt ganz schön viel fachchinesisch aber in Reihenschaltung wären 30V bei
10 LED von nöten. Sind das LED-Streifen?

Grüße Ralf

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Schwarzwälder » 28.04.2019 - 09:34:55

@ Tüftler,
LED's vorzugsweise in Reihenschaltung und unbedingt mit Vorwiderstand. Ich denke, Deine Idee mit einem Akku ist nicht soo doll. Und vor allem: LED's sind polungsabhängig, also nicht verpolen, sonst sind sie relativ schnell hinüber.
und schau mal hier: da ist praktisch alle Information die Du benötigst: https://www.spaceflakes.de/led-rechner/
Viel Spass beim Basteln
Achim
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 09:52:17

@ Ralf
Es sind einzelne LED's. Wird bestimmt lustig beim verlöten bei der Größe :mrgreen:

@ Schwarzwälder
Danke für den Link. Der hilft mir schon mal weiter.

Schön langsam komme ich der Sache schon näher :-)

Gruß,
Tüftler
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 10:10:28

Also könnte ich theoretisch bei drei LED's á 3V eine 9V Batterie mit 700 mah nehmen.
Schön langsam komme ich meinem Vorhaben näher ;-) Das mit den 10 LED's war ja nur ein Beispiel. Benötigen tue ich für mein Vorhaben drei stück.
Wenn mein Vorhaben gelungen ist, werde ich es natürlich in einem anderen Bericht zeigen. Natürlich hat es etwas mit drechseln zu tun, so viel sei gesagt.
Erst einmal danke für eure Tipps.

Gruß,
Tüftler
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Eisbär
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Eisbär » 28.04.2019 - 10:27:16

(@Tüftler Bild von den Teilen wär schon schön ;-) )

Schwarzwälder hat geschrieben:
28.04.2019 - 09:34:55
Und vor allem: LED's sind polungsabhängig, also nicht verpolen, sonst sind sie relativ schnell hinüber.
Moin @Schwarzwälder,

also diese Mär der LED wollen wir nicht so stehen lassen. denn genau das der Job einer Diode. Bei Umpolung passiert einfach mal nix! Die Diode sperrt. Eine LED bleibt bei Verpolung einfach dunkel. Ein "Wunder" der Elektronik :mrgreen:

Viel Erfolg

Josef
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rudolf_josef
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von rudolf_josef » 28.04.2019 - 11:19:42

Eine LED ohne Vorwiderstand wird auch an der richtigen Spannung vermutlich durchbrennen weil
Der Strom nicht begrenzt wird.
Also immer einen Vorwiderstand verwenden oder eine Stromquelle die eine Strombegrenzung hat.

Stromquelle hat auch den Vorteil des besseren Wirkungsgrad

Grüße
Rudi

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von el_zotto » 28.04.2019 - 12:17:08

Hi,

die Konstantstromquelle, die Rudi angesprochen hat, gibt es als Bausatz oder fertig verlötet für unter 5 € je nach Leistung.
Es handelt sich dabei um eine kleine Schaltung, die sicherstellt, dass immer ein konstanter Strom fließt.
Soweit ich damals ausprobiert habe, sollten die auch mit einer Batterie als Spannungsquelle zurechtkommen. Das spart eine Menge Aufwand und macht die Schaltung ziemlich sicher.
Ein weiterer Vorteil ist, dass du nicht unnötig viel Leistung in Wärme umwandelst, was Vorwiderstände ja machen sollen.
Das dürfte deine Betriebsdauer erhöhen.

Ich glaube, dass damit eine kompakte und sichere Lösung für das angesprochene Problem möglich ist.

Viel Erfolg,
Christian

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 12:53:40

@ Eisbär
Hab ich doch das Bild glatt vergessen :mrgreen:

smd.jpg

@ Rudi und Christian
Das mit den Vorwiederständen und der Konstantstromquelle habe ich auch gelesen.
Allerdings war ich der Meinung, dass mit der richtigen Batterie nichts passieren kann.
Das LED hat 3v und 700mah und die Batterie auch. Das heißt, bei 3 LED's und 9V/700mha dürfte nichts passieren............oder :??

Gruß,
Tüftler

Ganz vergessen......................... :-)

Zuvor hatte ich zu Testzwecken eine Lampe zerlegt. In dieser war ein LED verbaut, ohne Wiederstand oder sonstigem.
Betrieben wurde diese Lampe mit 3 Batterien á 1,5V. bis jetzt ist mir noch nichts durch gebrannt.


*edit by Raupenzwerg
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Schwarzwälder » 28.04.2019 - 13:44:28

Hallo Eisbär,
soweit ich's mal gelernt habe:
LED's können schon mit kleinen Sperrspannungen von 5 bis 6 V zerstört werden. Leuchtdioden vertragen nur eine sehr geringe Sperrspannung.
Es sei denn, die Technik hat in den vergangenen 10 Jahren was total neues entwickelt und ich hab's vollkommen verpennt.
Grüße
Achim
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von RS-36 » 28.04.2019 - 14:55:04

Hallo Tüftler,

SMD Bausteine sind nicht ganz einfach zu löten, da musst
du noch darauf achten dass Sie nicht durch zuviel Hitze
zerstört werden. Es gibt zum vorschalten Konstantstromregler
aber wenn du da Anfänger bist wird es jetzt kompliziert.

Grüße

Ralf

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von rudolf_josef » 28.04.2019 - 15:25:27

Wie schon gesagt der Vorwiderstand ist erforderlich. Jedoch gibt es LEDs mit integriertem Widerstand.
Ohne Vorwiderstand wird die LED nicht lange leben, da bei Nennspannung mehr als der zulässige Strom fließt.
Aber ein Tüftler findet auch so raus. Zur Not hilft ein Blick ins Datenblatt.

Grüße
Rudi

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 16:36:22

Sooo........
Ich habe mich jetzt einmal durch die Modellbauszene gewühlt.
Man kann LED's ohne Vorwiederstand oder Konstantstromquelle ohne Probleme mit Batterien betreiben. Vorzugsweise mit Knopfzellen, da dort ein Wiederstand integriert ist. Das wusste ich auch nicht. Aber auch mit normalen Batterien kann man diese betreiben, was Millionen von Taschenlampen aus China zeigen.
Zu diesem Zweck habe ich vorhin meine Taschenlampe von Varta (3 LED), betrieben von 4 x 1,5V, zerlegt und siehe da...............nüscht :?oh Kein Vorwiederstand und sonst auch nichts. Bei meiner teuren Minitaschenlampe ist es das gleiche, nur Batterien und LED.
Ich habe sie wieder zusammen gebaut und sie geht noch :mrgreen:
Also, wenn ich jetzt 3 LED's in Reihe schalte und sie an eine 9V Batterie mit 700mah anhänge, müssten alle drei gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Wenn ich sie aber parallel schalte, gehen die 9V auf jedes LED und sie verbrutzeln...........sehe ich das richtig?

Gruß,
Tüftler
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von melvin » 28.04.2019 - 17:08:59

Hallo,

jetzt muß ich doch mal was dazu schreiben:
1. Wenn LEDs lange halten sollen, dann geht das nur mit Reihenschaltung und mit geregeltem Konstantstrom (Vorzugsweise elektronisch geregelt).
2. Leistungs-LEDs müssen gekühlt werden, abhängig vom Strom (Leistung). Ab 50 mA LED-Strom ist Kühlung anzuraten wegen Lebensdauer.
3. Deine LEDs geben die Verlustwärme über die 6 Lötpads ab, was es nicht einfacher macht.
4. Ab 1W LED-Leistung werden Aluminiumleiterplatten verwendet, um die Wärme abzuleiten. Darauf werden die LEDs mit Wärmeleitkleber aufgeklebt.
5. Gute Taschenlampen haben immer eine Regelelektronik verbaut, meistens ein Schaltnetzteil, damit die Batteriespannung relativ egal ist.
6. Taschenlampen sind nicht für Dauerbetrieb ausgelegt und betreiben die LEDs meistens mit maximalem Strom.
7. Für eine lange Lebensdauer sollte der normale Betriebsstrom nicht mehr als die Hälfte des maximalen LED Stromes betragen.

Gruß, Melvin

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 17:40:00

Hallo Melvin,

danke für die Antwort.
Gekühlt werden die LED und sie werden mit Wärmeleitpaste aus dem Pc- Bau aufgeklebt. Also da sehe ich kein Problem. Im Dauerbetrieb sind sie eigentlich auch nicht. Max 5 bis 10 min.
Am Wochenende werde ich alles mal verlöten und dann schauen wir mal.

Gruß,
Tüftler
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Glasholz
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Glasholz » 28.04.2019 - 19:46:06

Moin du Bastler, hier irrst du aber:
Wärmeleitpaste aus dem Pc- Bau
ist was gaaaanz anderes! Das Zeugs dient daau WINZIGE Lücken zwischen dem Kühlkörper und dem Prozessor auzugleichen. Das wird quasi in minimalistischer Form drübergekratzt. Nimmst du mehr ist dunkel im Prozessor, dann wirkt das wie eine Schutzschicht sonst würde jeder eingebaute Prozessor beresits vom Hersteller aus in der Pampe kleben. Macht er aber nicht. Schau dir mal den Preis für die Wärmeleit-/Klebepaste in der Elektronik an, ich hab das Zeug sogar als 2Komponentenmaterial. Ist sauteuer!

Mein Tipp wäre ja (wen du nicht unbedingt so eine heftige LERD-Leistun benötigst) einfach fertige LED-Streifen zu nehmen, die haben alle 3 LEDs einen Widerstand, brauchste nicht zu tüfteln oder rechnen. Leider haben die 12 Volt. Ich weis das die bei 3,5 Voilt noch dunkel bleiben, aber teste das mal aus mit einer 9V-Blockbatterie. Oder du nimmst einen anständigen Akku, zB. einen aus der USV eines PCs, die gibts in 7,irgendwas und in 12V.

Gut Bastel und prüfe die Wärme deiner Schaltung bei längerem Betrieb bis du sicher bist, das alles ok ist. Ich habe hier einige Schaltungen da werden die Widerstände mal eben 80 Grad warm, grenzwertig!

Gut gemeint: KD
. . . na klar komme ich in die Hölle! Aber durch den Personaleingang!

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 28.04.2019 - 20:14:46

Danke für die Info.
Das mit der Wärmeleitpaste wusste ich nicht. Aber man lernt ja nie aus.
Ich werde es am Wochenende einmal versuchen. Wenns schief geht, ist ja nicht viel kaputt. Teuer sind die LEDs ja nicht und ich hab noch einige.
Nochmals Dank an alle, ihr habt mir viel weiter geholfen und ich habe wieder dazu gelernt
:danke:

Gruß,
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Strom, Spannung und Milliamperestunden

Beitrag von SteffenM » 28.04.2019 - 21:52:37

Guten Abend!

Eine Sache möchte ich noch ergänzen: Die Angabe auf den Akkus in Milli-Ampère-Stunden (mAh) sagt nur, wie lange ein Strom fließen kann. Der Wert ist nur ein Maß für die gespeicherte Energie (gern auch falsch "Kapazität") und spielt für die Funktion deiner Schaltung keine Rolle. Dafür ist nur die Spannung entscheidend. Wie schon geschrieben wurde, muss der Strom durch die LEDs begrenzt werden. Ob der Innenwiderstand deiner Akkus dafür ausreicht, weiß ich nicht. (Das ließe sich mit einem Multimeter messen - die für die LEDs zulässige Stromstärke steht in der Beschreibung.) Der Innenwiderstand von Batterien und Akkus dürfte daher kommen, dass die chemische Reaktion zur Stromerzeugung nicht beliebig schnell ablaufen kann.

Strom und Spannung lassen sich übrigens ausgezeichnet mit Wassermühlen erklären:
Der Höhenunterschied am Wasserrad ist die Spannung und die Wassermenge entspricht der Stromstärke.
Bei zwei Wassermühlen in Reihe fließt durch beide dieselbe Wassermenge, aber der nötige Höhenunterschied verdoppelt sich. Werden die Mühlen parallel aufgestellt, reicht der einfache Höhenunterschied, aber der Strom teilt sich auf. (Letzteres ist für LEDs ohne Vorwiderstand ungeeignet, sich da der Strom nach dem Widerstand der einzelnen Bauteile aufteilt. Kleinste Abweichungen können dazu führen, dass erst die eine LED zerbraten wird und danach die andere.)

So. Ich hoffe, dass nun alles klar ist. :D

Ich wünsche allen eine gute Nacht und einen frohen Start in die kurze Woche!
Steffen

el_zotto
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von el_zotto » 29.04.2019 - 07:31:21

Moin Tüftler,

Halt uns bitte einmal auf dem Laufenden, was dein Experiment ergeben hat. Ich bin da ziemlich neugierig drauf.

Viel Erfolg,
Christian

Kuno
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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Kuno » 29.04.2019 - 12:33:55

Hallo Tüftler,

entscheidend für die Verwendung einer LED ist sein Datenblatt.
Darin befindet sich als wesentliche Information die Kennlinie der LED (--> Strom und zugehörige Spannung).
Typische Spannungen liegen bei weißen Leuchtdioden zwischen 2,7V und etwa 4 Volt.
Wenn du dir solch eine Kennlinie anschaust erkennst du, daß bei einer geringen Spannungsänderung an der LED der Stom steil ansteigt.

Damit du die LED nicht thermisch zerstörst brauchst du noch die maximale Verlustleistung bzw. die Kurve von deren
Temperaturabhängigkeit = entnehmbare Leistung in Abhängigkeit von der Temperatur.
Wenn du dir solch eine Kennlinie anschaust erkennst du, daß bei einer geringen Spannungsänderung an der LED der Stom steil ansteigt.

Aus der angelegten Spannung und dem daraus resultierenden Strom(Kennlinie) kannst du die Verlustleistung errechen (Strom x Spannung).

Die Verlustleistung der LED darf darf keinesfalls den maximalen angegebenen Leistungswert überschreiten Wenn du dir solch eine Kennlinie anschaust erkennst du, daß bei einer geringen Spannungsänderung an der LED der Stom steil ansteigt.
Achtung der Wert ist auch abhängig von der Temperatur (Datenblatt). Bei Überschreitung muß mit einem Vorwiderstand/ Stromquelle oder geregeltem Netzteil
der Strom reduziert werden, ansonsten stirbt die LED.
Zur Berechnung von Vorwiderständen für LEDs gibt es mehrere Seiten
(z.B. https://www.elektronik-kompendium.de/si ... 109111.htm )
Besser sind Konstantstromquellen oder getaktete Spannungsregler mit einstellbarer Strombegrenzung.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten die Leuchtdioden zu verschalten (parallel / seriell) und mit Spannung / Strom versorgen.

Übrigens die gezeigten SMD LEDs sind zu verlöten mit allen Anschlüssen, damit die Verlustleistung thermisch abgeführt werden kann.
Kleben würde ich keinesfalls empfehlen -funktioniert bei verzinnten Anschlüssen nicht wirklich.

Gruß

Kuno

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Re: SMD anschließen......ich steh auf dem Schlauch

Beitrag von Tüftler » 29.04.2019 - 14:26:38

Beim Gelingen meines Vorhabens werde ich euch natürlich in einem anderen Bericht auf dem laufenden halten.

Gruß,
Tüftler
Nur wenn man die Kritik anderer akzeptiert, kann man lernen und besser werden!

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